Nov 252013
 

Charrette Grunewald_ImageEinladung 
des Arbeitskreis nachhaltige Stadtentwicklung
im Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung

29.11.-1.12, Ort: BVV-Saal im Rathaus Charlottenburg (3. OG),
Otto-Suhr-Allee 100, 10585 Berlin
Anmeldung bis 27.11.2013 erforderlich unter: ed.lleob-krewsgnudlibnull@kitiloptdats
Teilnahme AUCH nur an einzelnen Tagen oder Abschnitten der Veranstaltung möglich!
Die Teilnahme ist kostenfrei / Kostenbeteiligung bei Mittagsbuffets / Kostenfreie Kinderbetreuung möglich

KernCHARRETTE – Planungswerkstatt zur Entwicklung des Güterbahnhof Grunewald

Seien Sie dabei: konzipieren Sie gemeinsam mit anderen wie ein Stück Berlin aussehen soll

Planungswerkstatt im Rahmen des Projektes Charrette (-verfahren) – BürgerInnen planen ihre Stadt – am Beispiel der Konversionsfläche Güterbahnhof Grunewald

Nach vier vorbereitenden Fachworkshops ist es so weit: drei Tage lang werden BürgerInnen, ExpertInnen, potentielle Nutzer, Verwaltung und Politik und viele andere Interessierte gemeinsam ein Standortkonzept für den ehemaligen Güterbahnhof Grundwald erarbeiten. Die Ergebnisse werden kurzfristig von einem Planungsbüro zusammengefasst und am 10.12.2013 präsentiert.

Die dreitägige Planungswerkstatt ist ein Arbeitsprozess mit offenem Ausgang, mit gleichberechtigten Teilnehmern. Ziel ist es, ein Konzept zu erarbeiten, welches Grundlage für eine Beschlussfassung der BVV von Charlottenburg-Wilmersdorf sein soll, um städtebauliche Planungsziele festzusetzen.

Kurt Krieger, der Eigentümer des Areals, hat das ehemalige Bahngelände gekauft und wollte zunächst zwei Möbelmärkte errichten. Aufgrund mangelnder Zustimmung auf allen Ebenen (Senat, Bezirk, Nachbarschaft) zog Krieger dieses Vorhaben zurück. Damit der Bezirk eine klare und auch vor überraschenden Bauanfragen schützende städtebauliche
Haltung zu dem Areal gewinnt, haben sich BürgerInnen vor Ort erfolgreich beim AK Stadtentwicklung des Bildungswerk Berlin beworben, der auf der Suche nach einem Standort war, um an diesem beispielhaft partizipative Planungsmethoden im Sinne der politischen Bildung zu vermitteln.

Ablauf der KernCHARRETTE – Planungswerkstatt

1. Tag: Freitag, 29.11.2013
10 Uhr Besichtigung des Areals
14 Uhr Aufarbeitung der Ergebnisse der vorbereitenden Fachworkshops
19 Uhr Forum – Definition der Ausgangslage (Einstig für Werktätige)
mit Elfi Jantzen (Stadträtin für Jugend und Umwelt Charlottenburg-Wilmersdorf)

2. Tag: Samstag, 30.11.2013 
10-19 Uhr Planungstische, 19 Uhr Forum – Diskussion von Zwischenergebnissen

3. Tag: Sonntag, 1.12.2013 
10-17 Uhr Planungstische, 17 Uhr Forum – Abschlussdebatte + Ergebnispräsentation
mit Marc Schulte (Stadtrat für Stadtentwicklung Charlottenburg-Wilmersdorf)

Detaillierter Ablaufplan unter www.urbanitas.eu/charrette/ablauf.pdf

Moderation: Thies Schröder (ts|pk thies schröder planungskommunikation)

Weitere Informationen unter: www.urbanitas.eu/de/charrette

Veranstalter: Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung (BIW)
Koordination: Florian Schmidt und Johannes Wätzmann
Durchführung: AK nachhaltige Stadtentwicklung im BIW und URBANITAS Berlin Barcelona
Kooperationspartner: TU-Berlin Fachbereich Architektur und Urbanisierung, BI zwischen den Gleisen, Belius GmbH, KAPOK, Initiative Stadt Neudenken, Think Berl!n, Stiftung SPI

In Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf, Bezirksstadtrat Mark Schulte

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Die Veranstaltung findet statt im Rahmen des Projektes

Charrette (-verfahren) – BürgerInnen planen ihre Stadt
am Beispiel der Konversionsfläche Güterbahnhof Grunewald

Am Beispiel des ehemaligen Güterbahnhofs Grunewald im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf wird von September bis Dezember 2013 ein Dialogprozess durchgeführt, der sowohl die realen Möglichkeiten dieses Standortes offen legt, als auch als stadtweites Bildungsprojekt neue Formen der dialogischen Prozessgestaltung bei städtebaulichen Entwicklungsprojekten zur Diskussion stellt.

Ziel ist es, BürgerInnen ohne Expertenwissen, klassische und kreative Akteure der Berliner Stadtentwicklung in einen aktiven Dialog auf Augenhöhe zu bringen. In einem modellhaften Dialog- und Entscheidungsprozess werden die Komplexität verschiedener Bedürfnisse und Gestaltungsansätze beispielhaft ausgehandelt. Die sehr konkrete Arbeit am Beispiel des Konversionsgebiets Güterbahnhof Grunewald wird gerahmt von einer Debatte über die Möglichkeiten der Verbesserung von Dialog- und Beteiligungsstrukturen in der Berliner Stadtentwicklungspolitik.

Methodisch orientiert sich das Verfahren an der Charrette-Methode (franz.: Karren) und wird von einem erfahrenen Moderator geleitet. Ziel eines Charrette-Verfahrens ist es, in kürzester Zeit zu einem konsensfähigen und umsetzbaren Ergebnis zu kommen. Charrettes kommen üblicherweise zum Einsatz, wenn Umsetzungsdruck besteht und ein einziges Konsens-Ergebnis das Ziel ist. Da beim „Charrette (-Verfahren) Grunewald“ kein solcher Umsetzungsdruck besteht, sondern der Bildungscharakter im Vordergrund steht, können konsensfähige Varianten das Ergebnis sein.

Das Programm des Projektes mit viel Informationsmaterial
unter www.urbanitas.eu/charrette-verfahren.pdf

Realisiert aus Mitteln der Stiftun Deutsche Klasenlotterie
und aus Mitteln des Bezirksamtes Charlottenburg-Wilmersdorf für Bürgerbeteiligung

Kontakt zur Projektleitung

URBANITAS Berlin Barcelona
Urbane Entwicklung, Kulturproduktion und Kommunikation

Tel. 0049(0)160 964 12 601
Mail: ue.satinabrunull@tdimhcs.nairolf
www.urbanitas.eu

Nov 122013
 

RSA_kleinFreitag, 29. November 2013, 9:30 bis 17:30 Uhr

Conference of the Regional Studies Association in Kooperation mit dem

Center for Metropolitan Studies und Think Berl!n

RSA_Berlin_London_invite

 

Veranstaltungsort:

Technische Universität Berlin | Hauptgebäude H 2035
Straße des 17. Juni 135
10623 Berlin

Berlin is currently in the process of developing a new spatial development strategy – the Stadtentwicklungs-konzept 2030 (StEK 2030). Other plans and policies to shape the growing metropolitan region are also well under way, such as the new housing strategy and a new strategy of how to deal with municipal real estate. Many of these policies have been influenced by civil society stakeholders who demand a more sustainable development of the city, both in terms of climate change and socially. Extensive public participation processes have been launched to come up with development strategies, which will be perceived as ‘just’ while at the same time supporting Berlin’s economic growth. The conference will discuss the proposed strategies and participatory approaches and whether they are as ‘just’ and ‘sustainable’ as promised. It will look at similar proposals in London and Paris and explore what these new approaches mean regarding current debates on governance, localism or sustainable urban development.

Konferenzsprache: Englisch

Programme

9:30

Welcome and Introduction

Planning the metropolitan region – a historic perspective

Harald Bodenschatz, Center for Metropolitan Studies/TU Berlin

 

9:50

Towards a sustainable and just city region

Cordelia Polinna, CMS/TU Berlin, Think Berl!n

 

10:10

The London Governance Debate

Learning from Paris and Berlin through a Research Network

Duncan Bowie, University of Westminster

 

10:30

Coffee break

 

 

Big Plans for Big Cities: Steering sustainable growth

Moderator: Cordelia Polinna, CMS/Think Berl!n

 

10:50

Coping with Berlin’s housing challenge: New strategies and policies

Dirk Boettcher, Senate Department for Urban

Development and the Environment

 

11:10

Berlin’s Urban Development Concept 2030 (StEK 2030)

Elke Plate, Senate Department for Urban Development

and the Environment

 

11:30

Planning the ‚Grand Paris‘ (or Not)?

Paul Lecroart, Institut d‘Aménagement et d‘Urbanisme d‘Île-de-France

 

11:50

Comment and Discussion

 

12:20

Lunch

 

 

Self-made city: A more sustainable approach?

Commentator & Moderator: Anna Richter, HCU Hamburg

 

13:20

Participation as a key precondition for a just and

sustainable city region: New approaches from Berlin

Aljoscha Hofmann, CMS/TU Berlin, Think Berl!n

 

13:40

Co-operatives, collectives and trusts: new approaches to the production of urban space in Berlin

Andreas Krüger, belius Berlin

 

14:00

Civil Society and the rise of community-based

approaches to planning and development in London

Nick Bailey, University of Westminster

 

14:20

The Localism Act 2011 and Neighbourhood Planning in the ‘hyper-diverse city’: challenges and first developments

Claire Colomb, Bartlett School of Planning

 

14:40

Comment and Discussion

 

15:10

Coffee break

 

 

Looking at the Outer City: Transformation of less

sustainable parts of the urban region

Commentator & Moderator: Johanna Schlaack, Center for Metropolitan Studies/TU Berlin, Think Berl!n

 

15:30

Smart Cells: A Strategy for Outer Berlin

Klaus Overmeyer, Urban Catalyst studio/Bergische

Universität Wuppertal

 

15:50

Outer London and the Outer Metropolitan Area

Ian Gordon, London School of Economics

 

16:10

Comment and Discussion

 

16:40

What do we do when we compare cities? Reflections on

Berlin, London and Paris

Allan Cochrane, Open University

 

17:00

End of conference

Duncan Bowie, University of Westminster

 

Nov 092013
 

Bürgerengagement für eine urbanere und stadtverträglichere Zukunft des Bundesplatzes

Seit 2010 setzt sich die Intitiative Bundesplatz e.V. dafür ein den Bundesplatz, der durch den Autotunnel zerschnitten wird, wieder zu einem lebendigen Stadtplatz umzugestalten. Im Oktober und November 2013 veranstaltet die Initiative mit Unterstützung des Bezirksamts Charlottenburg-Wilmersdorf eine zweiteilige Zukunftswerkstatt und lädt alle Intessierten dazu ein an den Werkstätten und der zukünftigen Gestaltung von Bundesallee und Bundesplatz mitzuwirken.

An zwei Wochenenden werden unter den Themen „Verkehr und Umwelt: Mobilität neu organisieren“ (12./13. Oktober 2013) und „Stadtentwicklung: Neue urbane Qualitäten“ (23./24. November 2013) mit Anwohnern, Fachleuten aus dem In- und Ausland, Vertretern aus Verwaltung und Politk (Bezirk und Senat) die Möglichkeiten für eine kurz-, mittel- und langfristige Umgestaltung des Platzes erörtert und Handlungsempfehlungen erarbeitet.

Der Bundesplatz soll wieder ein urbaner Stadtplatz mit Übergängen von Ost nach West und neuem Verkehrskonzept werden.

Die Zukunftswerkstatt wird organisiert von der Initiative Bundesplatz e.V., Eleonore Harmel (TU Berlin), Aljoscha Hofmann (Think Berl!n/CMS) und Christian von Oppen (Akay von Oppen Architekten Berlin/Bauhaus Universität Weimar).

PROGRAMM:

Zukunftswerkstatt Bundesplatz | Programm der zweiten Werkstatt © Eleonore Harmel

Zukunftswerkstatt Bundesplatz | Programm der zweiten Werkstatt © Eleonore Harmel

2. Zukunftswerkstatt Bundesplatz

23. und 24. November 2013
Aula der Marie-Curie-Oberschule
Weimarische Str. 21, 10715 Berlin

Sonnabend, 23. November 2013, 14 bis 19 Uhr

Moderation:
Andreas Krüger, Belius GmbH/Initiative Stadt Neudenken

14:00 Begehung des Quartiers für auswärtige Gäste und alle Interessierten

16:00 Grußwort
Ephraim Gothe, Staatssekretär für Stadtentwicklung und Wohnen

16:30 Vorstellung der Zielsetzung der Zukunftswerkstatt

17:00 Input-Vorträge der ExpertInnen:
Anna Rose, Space Syntax London
Horst Wohlfarth von Alm, Grundsatzangelegenheiten der Straßenplanung, SenStadtUm
Dr. Lars Bölling, UmbauStadt
Julie Köpper, Gehl Architects, Kopenhagen

18:00 Diskussion mit den ReferentInnen und
Marc Schulte, Bezirksstadtrat Charlottenburg-Wilmersdorf

Sonntag, 24. November 2013, 11 bis 19 Uhr

Moderation:
Andreas Krüger, Belius GmbH/Initiative Stadt Neudenken

11:00 Vorstellung der herausgearbeiteten Themenfelder
11:30 Bildung der Arbeitsgruppen
12:00 Arbeiten in Themenwerkstätten
13:00 Pause
14:00 Arbeiten in Themenwerkstätten
16:00 Auswertung
18:00 Ausklang

Downloads:

Ankündigung der Werkstätten: ZKW_Bundesplatz_Ankuendigung
Poster zur zweiten Werkstatt: ZKW_Bundesplatz_Werkstatt2