Nov 042016
 

Immovilien - ein Ansatz kooperativer StadtentwicklungIn Leipzig diskutieren gut 150 Vertreter_innen aus Projekten, Verwaltung, Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und zivilgesellschaftlicher Organisationen (darunter auch Aljoscha Hofmann als Vertreter für Think Berl!n) darüber, wie die Zukunft kooperativer Stadtentwicklung aussehen kann. Wie können heute noch als Modelprojekte zu bezeichnende Einzelprojekte – die bislang in starker Abhängigkeit von Akteurskonstellationen entstehen – helfen, die dahinterliegenden Strukturen zu verstehen, um aus Projekten eine gängige Praxis werden zu lassen?

 

Nach einem Tag Diskussion kristallisiert sich bereits heraus, dass die Instrumente bekannt sind, die Fragen nach der Implementierung aber noch offen sind.

 

Weitere Informationen und bald auch Ergebnisse sind unter: www.montag-stiftungen.de/urbane-raeume/urbanedialoge/konvent.html zu finden.

Apr 082015
 
Das Aufbauhaus am Moritzplatz (c) Aljsocha Hofmann, 2015

Das Aufbauhaus am Moritzplatz. © Aljoscha Hofmann, 2015

Der Moritzplatz verändert sein Gesicht. Nachdem bereits mit dem ersten Bauabschnitt und dem Prinzessinengarten Bewegung in den zuvor etwas vergessenen Moritzplatz gekommen war, verändert der zweite Bauabschnitt des Aufbauhaus und damit die erste neue Randbebauung die Gestalt des Platzes massiv. Im Interview mit verschiedenen Akteuren und unter anderem Aljoscha Hofmann beleuchtet Anna Pataczek in diesem kleinen Beitrag den neuen Platz.

Gesendet am : 07.04.2015 um 9:55 Uhr im RBB Inforradio: AUFBAU ohne Ende am Moritzplatz

Feb 162015
 

Johanna Schlaack diskutierte in der Abendschau vom 15. Februar 2015 mit Hans Stimmann über die Zukunft der historischen Berliner Mitte. Was würde eine Wiederbebauung für die Stadt bedeuten? Wer würde künftig in der neuen Mitte wohnen und für wen gäbe es hier Angebote? Wie müsste andererseits eine offene Mitte qualifiziert werden, um nicht nur den gestalterischen Ansprüchen an einen solch bedeutsamen Stadtraum Genüge zu tun, sondern ebenso 750 Jahre Berliner Stadtgeschichte erfahrbar zu machen?

Die Sendung kann man auf der Webseite des rbb nachsehen.

Unseren Aufruf zur Freihaltung der historischen Mitte finden Sie hier.

 

Jan 132015
 
© Mila Hacke

© Mila Hacke

Die Berliner Zeitung berichtet über die Veränderungen des Quartiers rund um den Bundesnachrichtendienst (BND) in der Chausseestraße in Berlin-Mitte. Auch wenn im Umfeld Wohnungen und Geschäfte entstehen, so entsteht mit dem Areal des BND zugleich ein hermetisch abgeriegelter und als Barriere wirkender Raum, der die Entstehung räumlicher Zusammenhänge verhindert oder gar zerstört und für einen derart zentralen städtischen Raum heute unangemessen wirkt. Im Gespräch mit Paul Ulrich äußerte sich diesbezüglich u.a. Aljoscha Hofmann, der im Artikel zitiert wird.

Okt 222014
 
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Östlicher Spreeraum in Berlin

Cordelia Polinna spricht beim 2-tägigen Symposium über Globalisierung, Immobilienblasen und Konsequenzen für die Stadtentwicklung

METABOLISCHE THERAPIEN ZUR REPARATUR VON STADT-WIRKLICHKEIT
Vom Paradigmenverfall zum Paradigmenwechsel am 23. & 24. Oktober 2014 in der Akademie der Künste

Weitere RednerInnen: Mira Bar-Hillel, Tuncer Çakmakli, Gerd Hille, Barbara Hoidn, Andrej Holm, Theresa Keilhacker, Engelbert Lütke Daldrup, Niklas Maak, Thomas Sieverts, Stefan Weber und Laura Weißmüller

 

Schwindel der Wirklichkeit: Symposium der Sektion Baukunst

Metabolische Therapien zur Reparatur von Stadt-Wirklichkeit

Ort: Akademie der Künste, Metabolisches Büro zur Reparatur von Wirklichkeit, Halle 3

Hanseatenweg 10, 10557 Berlin, EINTRITT FREI

Programm

Do., 23 Oktober 2014

1. Die globale Immobilienblase – Diagnose eines Paradigmenverfalls

19 Uhr

Begrüßung Michael Bräuer, Direktor der Sektion Baukunst der Akademie
Mira Bar-Hillel, Journalistin, London (in Englisch) “The London perspective”
Stefan Weber, Vorsitzender des Vorstandes der SAB, Sächsische AufbauBank, Dresden. „Die Stadt als Ware“
Gerd Hille, Vorsitzender der Geschäftsführung der LBBW Immobilien ManagementGmbH, Stuttgart „Der Regulierungswahn geht weiter…“
Diskussion mit Thomas Sieverts, Stadtplaner, München und Wilfried Wang, Architekt und Architekturkritiker, Berlin

Fr., 24 Oktober 2014  

2. Paradigmenwechsel

 

2.1. Regionale Diagnosen (in Englisch)

17 Uhr
Mira Bar-Hillel, Journalistin, London London
Tuncer Çakmakli, Architekt, Istanbul Istanbul
Barbara Hoidn, Architektin, Berlin São Paulo
Cordelia Polinna, Stadtplanerin, Berlin Berlin
Diskussion mit Wilfried Wang, Architekt und Architekturkritiker, Berlin

2.2. Therapien (in Deutsch)                        

20 Uhr
 
Andrej Holm, Stadtsoziologe, Berlin
Wie wohnen?
Theresa Keilhacker, Architektin, Berlin
Mieten oder kaufen?
Niklas Maak, Journalist undPublizist, Berlin
Umbauen oder neu bauen?
Engelbert Lütke Daldrup, Staatssekretär, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Berlin
Wie wachsen?
Diskussion mit Laura Weißmüller, Journalistin, München

 

Aug 282014
 

2014-08-30 Flyer: Wem gehört die StadtSamstag 30. August 2014 // 19 Uhr

Zu Beginn wird der Dokumentarfilm „Wildwest im Thälmannpark“ (44 Min., rbb, 2014) von Katrin Rothe gezeigt. Er ergänzt gut die nachfolgende Debatte. Tempelhofer Feld, East Side Gallery, Ernst-Thälmann-Park – Beispiele kontrovers diskutierter Stadtraumgestaltung. Wer bestimmt drüber, was gebaut wird? Wem gehört die Stadt? Wie lassen sich bei Bauvorhaben die Interessen von Anwohnern, Investoren und der Lokalpolitik in Übereinstimmung bringen?

Moderation //
Dr. Johanna Schlaack (Think Berl!n)

Gäste //
Christian Grauvogel (Vorsitzender Mörchenpark e.V.),
Mehmet Kalin (Besitzer Baumhaus an der Mauer),
Katrin Rothe (Filmemacherin),
Matthew Griffin (Aktivist/Initiative Stadt Neudenken),
Andreas Krüger (Moderator Runder Tisch Liegenschaftspolitik)

ORT //
Wabe Berlin
Prenzlauer Berg
Danziger Straße 101
10405 Berlin
www.brotfabrik-berlin.de/gasometer

Download: Flyer zur Veranstaltung

Nov 122013
 

RSA_kleinFreitag, 29. November 2013, 9:30 bis 17:30 Uhr

Conference of the Regional Studies Association in Kooperation mit dem

Center for Metropolitan Studies und Think Berl!n

RSA_Berlin_London_invite

 

Veranstaltungsort:

Technische Universität Berlin | Hauptgebäude H 2035
Straße des 17. Juni 135
10623 Berlin

Berlin is currently in the process of developing a new spatial development strategy – the Stadtentwicklungs-konzept 2030 (StEK 2030). Other plans and policies to shape the growing metropolitan region are also well under way, such as the new housing strategy and a new strategy of how to deal with municipal real estate. Many of these policies have been influenced by civil society stakeholders who demand a more sustainable development of the city, both in terms of climate change and socially. Extensive public participation processes have been launched to come up with development strategies, which will be perceived as ‘just’ while at the same time supporting Berlin’s economic growth. The conference will discuss the proposed strategies and participatory approaches and whether they are as ‘just’ and ‘sustainable’ as promised. It will look at similar proposals in London and Paris and explore what these new approaches mean regarding current debates on governance, localism or sustainable urban development.

Konferenzsprache: Englisch

Programme

9:30

Welcome and Introduction

Planning the metropolitan region – a historic perspective

Harald Bodenschatz, Center for Metropolitan Studies/TU Berlin

 

9:50

Towards a sustainable and just city region

Cordelia Polinna, CMS/TU Berlin, Think Berl!n

 

10:10

The London Governance Debate

Learning from Paris and Berlin through a Research Network

Duncan Bowie, University of Westminster

 

10:30

Coffee break

 

 

Big Plans for Big Cities: Steering sustainable growth

Moderator: Cordelia Polinna, CMS/Think Berl!n

 

10:50

Coping with Berlin’s housing challenge: New strategies and policies

Dirk Boettcher, Senate Department for Urban

Development and the Environment

 

11:10

Berlin’s Urban Development Concept 2030 (StEK 2030)

Elke Plate, Senate Department for Urban Development

and the Environment

 

11:30

Planning the ‚Grand Paris‘ (or Not)?

Paul Lecroart, Institut d‘Aménagement et d‘Urbanisme d‘Île-de-France

 

11:50

Comment and Discussion

 

12:20

Lunch

 

 

Self-made city: A more sustainable approach?

Commentator & Moderator: Anna Richter, HCU Hamburg

 

13:20

Participation as a key precondition for a just and

sustainable city region: New approaches from Berlin

Aljoscha Hofmann, CMS/TU Berlin, Think Berl!n

 

13:40

Co-operatives, collectives and trusts: new approaches to the production of urban space in Berlin

Andreas Krüger, belius Berlin

 

14:00

Civil Society and the rise of community-based

approaches to planning and development in London

Nick Bailey, University of Westminster

 

14:20

The Localism Act 2011 and Neighbourhood Planning in the ‘hyper-diverse city’: challenges and first developments

Claire Colomb, Bartlett School of Planning

 

14:40

Comment and Discussion

 

15:10

Coffee break

 

 

Looking at the Outer City: Transformation of less

sustainable parts of the urban region

Commentator & Moderator: Johanna Schlaack, Center for Metropolitan Studies/TU Berlin, Think Berl!n

 

15:30

Smart Cells: A Strategy for Outer Berlin

Klaus Overmeyer, Urban Catalyst studio/Bergische

Universität Wuppertal

 

15:50

Outer London and the Outer Metropolitan Area

Ian Gordon, London School of Economics

 

16:10

Comment and Discussion

 

16:40

What do we do when we compare cities? Reflections on

Berlin, London and Paris

Allan Cochrane, Open University

 

17:00

End of conference

Duncan Bowie, University of Westminster

 

Aug 012012
 
© Think Berl!n

© Think Berl!n

01.08.2012 | Dokumentation des ersten Dialogs
Stadtentwicklung: Berlin sieht schwarz-rot

Dokumentation

Dokumentation der Beiträge von Think Berl!n plus (PDF, 8,99MB)
Mit den Beiträgen von: Harald Bodenschatz, Jana Richter, Johanna Schlaack und Cordelia Schlaack

Audiomitschnitte der restlichen Beiträge und der Diskussion:

Jun 282011
 
Der Whitechapelmarket wird durch verschiedene Maßnahmen gestärkt, um ihn mit Supermärkten und Einkaufszentren konkurrenzfähig zu machen. Rendering/Quelle: East/Design for London/Tower Hamlets

Der Whitechapelmarket wird durch verschiedene Maßnahmen gestärkt, um ihn mit Supermärkten und Einkaufszentren konkurrenzfähig zu machen. Rendering/Quelle: East/Design for London/Tower Hamlets

28. Juni 2011
Serie zu einer IBA 2020 für Berlin

Der Tagesspiegel widmet sich in einer vierteiligen Serie der Debatte, ob Berlin eine dritte internationale Bauausstellung im Jahre 2020 ausrichten sollte. Den Auftakt macht Werner Durth, der einen Rück- und Ausblick zum Thema IBA gibt. Senatsbaudirektorin Regula Lüscher schreibt im zweiten Teil der Serie zur Arbeit des Prä-Iba Teams und zu ihrer Vision für Berlin von morgen. Im dritten Teil denkt Think Berl!n die Idee einer Radialen IBA weiter und konkretisiert das gemeinsam mit Harald Bodenschatz und Machleidt + Partner erarbeitete Konzept. Den Abschluss der Serie bildet ein Artikel von Tom Sieverts, der die verschiedenen Ideen analysiert und über die Machbarkeit einer IBA 2020 nachdenkt.

Architekturdebatte zur IBA 2020 beim Tagesspiegel:
(1) Werner Durth: Braucht Berlin eine Internationale Bauaustellung?
(2) Regula Lüscher: Berlin ist reich – an Raum
(3) Think Berl!n: Diese Stadt ist keine Insel mehr
(4) Tom Sieverts: Berlin braucht Mut zum Risiko