Sep 012015
 

Paradies Bundesplatz, FlyerUnter dem Motto „Paradies Bundesplatz – Expedition in die Zukunft“ findet am Sonntag, den 11. Oktober 2015 von 12 – 18 Uhr die lang erwartete städtebauliche Raumwerkstatt am Bundesplatz statt. Der Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf lädt gemeinsam mit der Initiative Bundesplatz e.V., dem Center for Metropolitan Studies der TU Berlin und dem Council for European Urbanism Deutschland Anwohnerinnen und Anwohner, am Städtebau interessierte Bürgerinnen und Bürger, Bezirks- und Senatsverwaltung, politische Parteien und zivilgesellschaftliche Initiativen ein, gemeinsam eine Vision für den Bundesplatz und die umliegenden Quartiere zu entwerfen, um den derzeit einseitig von Autoverkehr und Lärm dominierten Ort zu einem nachhaltigen und lebenswerten Raum zu entwickeln.

Die Veranstaltung, deren Schirmherr Stadtenwicklungssenator Andreas Geisel ist, findet im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung ausgelobten Wettbewerbs „Zukunftsstadt“ statt, in dem der Bundesplatz als eines von nur zwei Berliner Projekten die Hauptstadt repräsentiert. Mit dieser Veranstaltung, diesem Labor für nachhaltige Mobilität, wollen wir den Blick auf den Bundesplatz schärfen und die Probleme dieses hochgradig belasteten Verkehrsraums ebenso wie seine Potentiale als attraktivem Lebensraum herausarbeiten. Die Straße an der Ostseite der Platzes und die nach Norden führende Seite der S- und Autobahn-Unterführung werden gesperrt, um Raum für neue Aktivitäten zu öffnen.

Was wird geboten? Zum Beispiel eine Stadtsafari mit sechs Stationen rund um den Platz, auf der auf spielerische Art (z.B. mit einem Lärmquiz) die Themen nachhaltiger Städtebau, neue Verkehrsformen oder alternative Formen der Mobilität erforscht werden. Ein Schaufenster E-Mobilität lädt zum Ausprobieren von Pedelecs ein und ein Zukunftsforum gibt Raum zur Diskussion, u.a. auch über die Unterbringung von Flüchtlingen im Bezirk. Gewerbetreibende aus dem Kiez informieren ebenso wie Institutionen und Initiativen.

Auch das Vergnügen kommt nicht zu kurz: Umrahmt wird die Veranstaltung von einem Straßenfest mit einer Sport- und Spielstraße für Kinder, einem Open-Air-Kino unter der A100 und einem Street Food Markt mit Cupcakes, Burgern oder Dim Sum.

Weitere Informationen und das Programm finden Sie auf der Webseite der Initiative Bundesplatz.

Gesamtkonzept:
Initiative Bundesplatz e.V.
Center for Metropolitan Studies, TU Berlin: Aljoscha Hofmann | Christian von Oppen | Harald Bodenschatz
Polinna Hauck Landscape + Urbanism: Cordelia Polinna
Mathias Burke | Eleonore Harmel | Leon Jank

Konzept und Umsetzung Stadtsafari:
Polinna Hauck Landscape + Urbanism: Cordelia Polinna
Mathias Burke | Eleonore Harmel | Leon Jank

Grafische Gestaltung:
Mathias Burke| Eleonore Harmel | Leon Jank

Mrz 102014
 

Für eine Neue Gemeinsame Mitte gegen die Reprivatisierung der Mitte!

Liebe BerlinerInnen,
liebe KollegInnen,

noch wenig beachtet von großen Teilen der Fach- und Stadtöffentlichkeit bahnt sich ein neuer Stadtentwicklungsstreit im Zentrum Berlins an. Es geht um die Zukunft der „historischen Mitte“, des Bereichs zwischen Stadtbahntrasse und Spreekanal, wobei der Fokus der Debatte auf dem Freiraum zwischen Spree und Fernsehturm liegt. Mit der Fertigstellung von Humboldtforum und U-Bahnlinie 5 im Jahr 2019 sowie dem insgesamt steigenden Entwicklungsdruck rückt die Notwendigkeit eines Konzepts für die zukünftige Gestaltung des Gebietes politisch zunehmend in den Vordergrund. Das Berliner Abgeordnetenhaus hat 600.000 Euro für diesen Planungsprozess (Untersuchungen und Wettbewerb) in den Berliner Haushalt 2014/2015 eingestellt.

Bislang werden in der Presse sowie in Veranstaltungen zum Thema Entwicklung der Mitte Berlins vermehrt Positionen lanciert, die eine Privatisierung der Mitte und die Wiederherstellung historischer städtebaulicher Zusammenhänge mit kleinteiliger Bebauung durchsetzen wollen. Federführend ist hier die „Planungsgruppe Stadtkern“[1], in deren Februar-Newsletter heißt es durchaus gegenteilig zu unserer Wahrnehmung: „Die interessierte Öffentlichkeit scheint mittlerweile einer teilweisen Wiederbebauung des Stadtkerns zuzuneigen.“ Diesem stark verkürzten und somit falschen Eindruck muss vehement widersprochen werden!

Die Koalitionspartner haben in ihrem Vertrag festgehalten, „dass die richtige Balance gefunden wird zwischen der Sensibilität für die historische Gestalt der Berliner Altstadt, einer möglichen baulichen Entwicklung und der Bewahrung bzw. Qualifizierung grün geprägter städtischer Freiräume“. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt stellt bislang wenig differenziert dazu fest: „Die Bedeutung des Areals als öffentlicher Raum lässt einen dialogischen Prozess als sinnvoll erscheinen, der alle maßgeblichen Akteure einbezieht“.[2] Diese inhaltlich-konzeptionell bisher schwach hinterlegte Forderung nach einem Freiraum, der aktuell auch aufgrund der Baustellensituation (U 5 Verlängerung) nur wenig Qualitäten aufweist, bietet Kritikern viel Angriffsfläche. Neben der „Planungsgruppe Stadtkern“ mischen sich zunehmend weitere Akteure – wie die „Stiftung Zukunft“ mit ihrer Forderung nach einem Dialogverfahren und die „Hermann Henselmann Stiftung“, die sich für einen weitgehenden Erhalt der DDR-Nachkriegsmoderne ausspricht – mit hohem Druck in den Prozess um die Berliner Mitte ein.

Die anders denkende Fachwelt unterstützt eine differenziertere Debatte!

Mit Vehemenz fordern wir einen offenen und partizipativen Planungsprozess ein. Ohne Initiative für eine Neue Mitte mit einem qualifizierten Freiraum wird möglicherweise schneller als gedacht und unbemerkt von der Stadtgesellschaft der Weg für eine kleinteilige Wiederbebauung des Gebietes nach historischem Vorbild und eine Reprivatisierung bereitet. Aktuelle Diskussionen zu den Aufgaben einer Stadt im 21. Jahrhundert, zu Themen wie der Privatisierung öffentlicher Räume, Aufwertung und Verdrängung, „Investorenstädtebau“, Klimawandel, neue Mobilität, Eigeninitiative und kollektive Stadtentwicklung oder der progressive Umgang mit einem Hotspot des Berlin-Tourismus treten hinter der Sehnsucht nach der vorindustriellen Stadt des Bürgertums und Details wie der bedeutungsschwangeren Rückversetzung des Neptunbrunnens oder der Königskolonaden an ihre historischen Standorte zurück. Die notwendige Debatte zur Zukunft der Mitte Berlins muss mit einer breiten Fachöffentlichkeit und interessierten BerlinerInnen geführt werden. Die Erarbeitung und kritische Bewertung von städtebaulichen Alternativen ist dazu unabdingbar. Dass es Handlungsbedarf im Zentrum Berlins gibt, ist kaum zu bestreiten.

Für einen qualifizierten Freiraum!

Der von der DDR zur Akzentuierung von Zentrum und Fernsehturm geschaffene Freiraum ist heute ohne ausgeprägte Aufenthaltsqualität. Sein räumliches Konzept wird durch Baustellen, qualitativ fragwürdige „ballermaneske“ Nutzungen und inselhafte Mini-Eingriffe konterkariert. Ein plausibles Nutzungskonzept existiert nicht. Dieser wichtige öffentliche Freiraum muss gestaltet und räumlich gegliedert werden. Dabei gilt es sich mit der facettenreichen Geschichte des Ortes auseinanderzusetzen und diese vielschichtig sichtbar zu machen. Darum soll die „neue Mitte“ im Wesentlichen ein Freiraum bleiben, der historische Linien und Elemente aller Epochen aufnimmt oder teilweise freilegt, diese aber nicht überbaut. Eine Bebauung einzelner Teile des Gebietes muss nicht komplett ausgeschlossen werden. Wenn jedoch eine teilweise Überbauung stattfindet, sollen hierbei öffentliche, soziale und kulturelle Nutzungen überwiegen, die eine hohe Aufenthaltsqualität auch ohne Konsumzwang für alle BerlinerInnen und Besucher ermöglichen.

Für eine bessere Zugänglichkeit!

Die Überwindung von Verkehrsschneisen und autogerechten Strukturen  durch Straßenrückbau und fußgängerfreundliche Übergänge am Molkenmarkt, Grunerstraße und an der Spandauer Straße sind ein zentraler Aspekt, um das Gebiet besser mit den umliegenden Stadträumen zu verknüpfen und es attraktiver zu gestalten. Auch die Spreeufer müssen für FußgängerInnen und RadfahrerInnen besser zugänglich werden und mehr Gestaltungs- und Aufenthaltsqualität aufweisen. Dies würde auch dazu beitragen, das touristische Wegenetz zu aktivieren, die Berliner Mitte insgesamt besser anzubinden und bislang isolierte Gebiete wie den Alten Hafen, die Fischerinsel oder den Köllnischen Park in das Wegenetz für FußgängerInnen und RadfahreInnen einzubinden.

Gemeinschaftlicher Raum für Allekeine Privatisierung!

An diesem historisch wie gegenwärtig bedeutsamen Ort sollte eine breite öffentliche Zugänglichkeit und Nutzbarkeit auch in Zukunft Priorität haben. Es mutet absurd an, wenn an anderen Orten mühsam versucht wird, die Liegenschaftspolitik hin zu mehr Gemeinschaftlichkeit und langfristigem öffentlichen Steuerungsspielraum zu ändern, und in der Mitte Berlins die Reprivatisierung zum Nutzen Einzelner vorangetrieben wird. Berlin sollte sich in seiner Mitte einen Raum bewahren, der das Potential in sich trägt, ein öffentlicher Raum für Alle zu sein. Dieser wichtige Freiraum im Zentrum Berlins darf nicht privatisiert werden!

Ein Konzept für die gesamte ehemalige historische Altstadt ist notwendig!

Auf Grundlage des baulichen Bestandes, der derzeitigen Nutzungen und Anlieger, der vorhandenen Ergebnisse von Analysen und Wettbewerben und den verschiedenen Schichten der Stadtgeschichte muss ein zusammenhängendes Gesamtkonzept für Berlins ehemalige Altstadt Berlin/Cölln und die umgebenen Stadtteile erarbeitet werden. Ein drohender städtebaulich fragmentierter Raum aufgrund unterschiedlicher stadträumlicher Maßstäbe muss verhindert werden. Dem Stadtraum zwischen Spree und Alexanderplatz fällt die wichtige Aufgabe zu, vermittelnd die Dimensionen des Alexanderplatzes, der Karl-Liebknecht-Straße aber auch des Nikolaiviertels aufzugreifen. Der zentrale städtebauliche Freiraum und der öffentliche Raum müssen dafür eine Schlüsselrolle übernehmen. Dies ist auch angesichts der derzeitigen Veränderung des Gebietes durch bereits weit fortgeschrittene Baumaßnahmen und -vorhaben wie Molkenmarkt/Klosterviertel, Humboldtforum und Breite Straße/Petriplatz erforderlich.

Wir rufen FachkollegInnen und alle BerlinerInnen hiermit auf, eine alternative Position der interessierten Öffentlichkeit für eine Neue Mitte mit Handlungsfreiraum deutlich zu machen: Für eine qualifizierte Freiraumgestaltung gegen eine Reprivatisierung der Mitte (und gegen eine Bebauung nach historischem Vorbild)!

Berlin, 10. März 2014

InitiatorInnen:

Think Berl!n plus
Hofmann I Polinna I Richter I Schlaack I von Oppen
ed.nilreb-knihtnull@liam

ErstunterzeicherInnen:

Dr. Paola Alfaro d’Alençon | Planungslabor: Urban Research and Design Laboratory, TU Berlin
Bettina Bauerfeind | Planungslabor: Urban Research and Design Laboratory, TU Berlin
Leonie Baumann | Rektorin, weißensee kunsthochschule berlin Academy of Art
prof. arno brandlhuber | brandlhuber+
Daniel Buchholz | Vorsitzender des AK Stadtentwicklung der SPD-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus
Nancy Couling | École Polytechnique Fédérale de Lausanne, ENAC IA LABA
Franziska Eichstädt-Bohlig | Bündnis 90/Die Grünen, Stadtplanerin, Mitglied im Beirat der Bundesstiftung Baukultur
Prof. Dr.-Ing. Barbara Engel | FG Internationaler Städtebau und Entwerfen, KIT Karlsruher Institut für Technologie
Matthew Griffin | deadline
Günter Hahn |Ing. i. R., Anwohnerinitiative Ernst-Thälmann-Park
Dr. Thomas Hauck | Lehrstuhl für Landschaftsarchitektur und öffentlichen Raum, TU München
Melanie Henneberger | Referentin für Stadtentwicklung, Umwelt und Verkehr, Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Abgeordnetenhaus
Prof. Dr. Stefanie Hennecke | Fachgebiet Freiraumplanung, Universität Kassel
Andreas Hoepfner | Initiative *teddyzweinull
Aljoscha Hofmann | Think Berl!n/TU Berlin – Center for Metropolitan Studies
Britta Jürgens | deadline
Tom Kaden | Kaden + Partner Architekten
Jutta Kalepky | SRL Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung e.V., Regionalgruppe Berlin/Brandenburg, freischaffende Architektin
Antje Kapek | Fraktionsvorsitzende Bündnis 90/Die Grünen im Abgeordnetenhaus, Sprecherin für Stadtentwicklung
Dr. Daniela Konrad | Planungslabor: Urban Research and Design Laboratory, TU Berlin
Florian Köhl | fatkoehl architekten
Andreas Krüger | belius GmbH
Katrin Lompscher | stellvertretende Fraktionsvorsitzende Die Linke im Abgeordnetenhaus
Prof. Dr. Philipp Misselwitz | Chair of International Urbanism and Design, TU Berlin/Urban Catalyst studio                                                                     Prof. Klaus Overmeyer | Urban Catalyst studio/Bergische Universität Wuppertal, Professur für Landschaftsarchitektur
Dr. Cordelia Polinna | Think Berl!n/Polinna Hauck Landscape + Urbanism
Martin Reents | SRL Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung e.V., Regionalgruppe Berlin/Brandenburg
Dr. Jana Richter | Think Berl!n/Praeger Richter Architekten
Ali Saad | Uberbau
Dr. Johanna Schlaack | Think Berl!n/TU Berlin – Center for Metropolitan Studies
Christian Schöningh | die Zusammenarbeiter – Gesellschaft von Architekten mbH
Florian Schmidt | Initiative Stadt Neudenken/Urbanitas Berlin Barcelona
Prof. Joachim Schultz-Granberg | Department für Städtebau, Fachhochschule Münster
Dr. Martin Schwegmann | Initiative Stadt Neudenken
Prof. Jörg Stollmann | CUD Chair for Urban Design and Urbanization, TU Berlin
Dr. Eric M. Tenz | SRL Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung e.V., Regionalgruppe Berlin/Brandenburg
Christian von Oppen | Bauhaus-Universität Weimar/Akay von Oppen Architekten
Prof. Klaus Zillich | Architekturpreis Berlin, Engel & Zillich Architekten


[1]              www.berliner-stadtkern.de
[2]              www.stadtentwicklung.berlin.de/staedtebau/projekte/historische_mitte/index.shtml

Weitere Unterzeichner_innen:

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198Hans Georg Dr. BüchnerMai 08, 2014
197Daniel FuhrhopBlog "Verbietet das Bauen"Apr 28, 2014
196Manfred WettlerApr 27, 2014
195Lutz Dr. BeckmannProf. i. R.Apr 26, 2014
194Thorsten Kußmackfreier Dipl.-Ing. arch.Apr 23, 2014
193Till WarmboldApr 23, 2014
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183herbert pohlMrz 31, 2014
182Julia KattingerMrz 31, 2014
181So AugartFragmenta Mrz 31, 2014
180Denhart v. HarlingMrz 31, 2014
179Rainer Prof. em. Dr. KrügerOffenes Schloss / Bürgerwerkstatt MauerparkMrz 31, 2014
178bettina güldnerform:ddr e. v.Mrz 31, 2014
177Clara BergerMOD Institute Berlin/BangaloreMrz 30, 2014
176Katarina SchrothTU BerlinMrz 29, 2014
175Johannes HeinkeMrz 28, 2014
174Anna BuchwaldMrz 28, 2014
173Kodo MiuraKarls Universität zu PragMrz 28, 2014
172Nikolaus SchrotWerkStadt Kulturverein Berlin e.V.Mrz 28, 2014
171Gabriele Hundertmark-SosnowskiAgora collective e.V.Mrz 28, 2014
170Yvonne BüdenhölzerBerliner FestspieleMrz 27, 2014
169Martin SteffensMrz 27, 2014
168Tilman VoglerMrz 26, 2014
167Sebastian StragiesBerlin 21 e.V.Mrz 25, 2014
166Dorothea KollandKulturpolitische GesellschaftMrz 25, 2014
165Mathias BurkeTU BerlinMrz 25, 2014
164Leon JankMrz 25, 2014
163Jennifer KroftovaMrz 25, 2014
162Manuel TrökesMrz 25, 2014
161Rebekka BöhmeMrz 24, 2014
160Anke Kühnotro-berlinMrz 24, 2014
159Prof. Dr. Andreas NaumannFH-ErfurtMrz 24, 2014
158Britta DeiwickFreie Planungsgruppe Berlin GmbHMrz 24, 2014
157Almut JirkuMrz 23, 2014
156Rainer BoldtMrz 23, 2014
155Kristina SchönwälderMrz 22, 2014
154Esther GerstenbergMrz 21, 2014
153Bernd LamperaumbewegungMrz 21, 2014
152Benjamin BoyeMrz 20, 2014
151Mathias FrankeMrz 19, 2014
150Dr. Adrian von ButtlarProf. i.R., TU Berlin, Inst. für Kunstwissenschaft und Historische UrbanistikMrz 19, 2014
149Alessandro DrescherLandArchMrz 19, 2014
148Therese StroheMrz 19, 2014
147Ulrich MeyerDipl.-Ing. Architekt, i.R.Mrz 19, 2014
146Paul GienckeMrz 19, 2014
145Robert Ostmannwww.TheSpaceBetweenPeople.orgMrz 19, 2014
144Philip HorstZK/U - KUNSTrePUBLIKMrz 19, 2014
143bernd foxla_maleta_negraMrz 18, 2014
142Marion LaubeMrz 18, 2014
141Sylvia NeckerZeit- und ArchitekturhistorikerinMrz 18, 2014
140Joerg Stein, Freiherr vonMrz 18, 2014
139Matthias GrünzigMrz 18, 2014
138Cornelius MaurerMrz 18, 2014
137Michel ArndMrz 18, 2014
136Ilka RubyRuby PressMrz 18, 2014
135Kerstin KargeMrz 18, 2014
134Hendrikje KleinMrz 18, 2014
133Alice MünchMrz 18, 2014
132Kevin HelmsMrz 18, 2014
131gregor harbuscheth zürichMrz 18, 2014
130Ingrid Dr. SchwetlingFreiberuflerMrz 18, 2014
129Ana LichtwerMrz 18, 2014
128Anna HomburgMrz 17, 2014
127Paul SchleithMrz 17, 2014
126Thies SchröderPerspektivmedien UGMrz 17, 2014
125luka bakradzeMrz 17, 2014
124Petra SpielhagenMrz 17, 2014
123sandra schefflMrz 17, 2014
122Milena MonssenMrz 17, 2014
121Kathrin GebhardtMrz 17, 2014
120Andreas RubyRuby PressMrz 17, 2014
119Günther AlbienMrz 17, 2014
118Malte JustJust / Burgeff ArchitektenMrz 17, 2014
117Dr. Edgar Göllverdi, DFG/VK, berlin21Mrz 17, 2014
116Nadin ReschkeKünstlerinMrz 17, 2014
115Dr. Brigitte SchultzStadtBauwelt / BauweltMrz 17, 2014
114erik göngrichMrz 17, 2014
113Siri FrechMrz 17, 2014
112Francesca Weber-NewthUniversity of AberdeenMrz 17, 2014
111Lutz WaldenburgerBureau.Um.Stadt:DesFreiraumesMrz 17, 2014
110Kerstin ParschatMrz 17, 2014
109Julian SchäferMrz 16, 2014
108Karin PetrovszkyHU BerlinMrz 16, 2014
107Theresa KeilhackerUrban Design . ArchitekturMrz 16, 2014
106Dirk Alexander SchermerFreier KunsthistorikerMrz 16, 2014
105Elke Knöß-GrillitschPeanutz ArchitektenMrz 16, 2014
104Helmut GelbrichMrz 15, 2014
103Günter HahnIngenieur i.R.Mrz 15, 2014
102Andreas RatschMrz 15, 2014
101Christian Hollfrei04 publizistikMrz 15, 2014
100Doris KochMrz 15, 2014
99Heinz HoyerBildhauerMrz 14, 2014
98Johannes BurrMrz 14, 2014
97Gunhild Reuterfreischaffende ArchitektinMrz 14, 2014
96Franziska KlugeMrz 14, 2014
95Paul-Martin RichterMrz 14, 2014
94Matthias FrinkenSRL, Sprecher AK StädtebauMrz 14, 2014
93Theresa TheuneMrz 14, 2014
92Jörg Priebe-TiemannMrz 14, 2014
91Evelyn KrollMehr DemokratieMrz 14, 2014
90Guarascio FrancescaMrz 14, 2014
89Christoph TillmannArchitekt AKHMrz 14, 2014
88Thomas BöttleMrz 14, 2014
87Thomas Dr. AbelMrz 14, 2014
86Margarethe WinkesWerkfabrikMrz 14, 2014
85Toni KargeTU Berlin; urbanophil.netMrz 14, 2014
84Tobias SchmidtLeibniz-Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung (IRS)Mrz 14, 2014
83Ursula BauerochseDipl.-Ing. Archtiektin Bürgerinitiative Stuttgarter PlatzMrz 14, 2014
82Stefan FritzscheMrz 14, 2014
81Mathias AdlerMrz 14, 2014
80Vladimir RottMrz 14, 2014
79Friederike LandauTU BerlinMrz 14, 2014
78markus uhlfreier architektMrz 14, 2014
77Dieter FrickTU-Berlin, DASL, SRLMrz 14, 2014
76Haris PiplasMrz 14, 2014
75Jorg SiewekeUniversity of Virginia Mrz 14, 2014
74Claudia FunkFreischaffendMrz 13, 2014
73Sandra SchumacherMrz 13, 2014
72Jonas AzzaMrz 13, 2014
71Christiane KuschelMrz 13, 2014
70Jasmin HeumannMrz 13, 2014
69Margrit KohlbergMrz 13, 2014
68Gertraud HopstockprivatMrz 13, 2014
67Katharina JankeMrz 13, 2014
66Hans-Peter KögeböhnMrz 13, 2014
65Stephanie HeroldTU BerlinMrz 13, 2014
64Sylvia ButenschönTU BerlinMrz 13, 2014
63Larissa KirchmeierMrz 13, 2014
62Gabriel DolmetschMrz 13, 2014
61Michael HeurichUnversity College DublinMrz 13, 2014
60Lars HopstockMrz 13, 2014
59Lena MoselMrz 12, 2014
58Bénédict BernaBerliner.Mrz 12, 2014
57Christine KahlauAutorin Mrz 12, 2014
56Kristina GötheMrz 12, 2014
55Magdalena SchmidtMrz 12, 2014
54Franz ReschkeMrz 12, 2014
53Birte JungTU Berlin; FG Landschaftsbau/ObjektbauMrz 12, 2014
52oliver von spreckelsenLUDESCHERVONSPRECKELSEN c/o STUDIOBERLIN, UdK BerlinMrz 12, 2014
51Stephanie WittenburgTU Berlin | Institut für Landschaftsarchitektur und UmweltplanungMrz 12, 2014
50Wolfram LangguthAnwohnerinitiative ThälmannparkMrz 12, 2014
49Carolin FickingerMrz 12, 2014
48Horst JahnMrz 12, 2014
47Markus SengAnwohnerinitiative ThälmannparkMrz 12, 2014
46Claudia SchäferGartenarchitektur SchäferMrz 12, 2014
45Hanna RohstMrz 12, 2014
44Wolfram PrießSprecher für Stadtentwicklung der Piratenfraktion im AbgeordnetenhausMrz 12, 2014
43Verena Pfeiffer-KlossurbanophilMrz 12, 2014
42Andrea GerbodeMrz 12, 2014
41Andrea GeldnerDipl.-Ing. LandschaftsplanungMrz 12, 2014
40Nikola HegerMrz 12, 2014
39Joerg Th. CoquiCOQUI MALACHWOSKA COQUI Städtebau LandschaftsarchitekturMrz 12, 2014
38Barbara FreiC4C | Competence for CompetionsMrz 12, 2014
37Franziska MühleisMrz 11, 2014
36Uwe WarnkeMrz 11, 2014
35Bernhard Dr. WiensMrz 11, 2014
34Kristien RingAA PROJECTSMrz 11, 2014
33Hannes LangguthTU BerlinMrz 11, 2014
32Tabea HilseMrz 11, 2014
31Axel ZutzGarten- und PlanungshistorikerMrz 11, 2014
30Cornelia FrankeMrz 11, 2014
29Andreas BarzStudentendorf Schlachtensee eG und Schaustelle NachkriegsmoderneMrz 11, 2014
28Laura BaginskiMrz 11, 2014
27Christopher SchrinerC4C | competence for competitionsMrz 11, 2014
26Prof. Hans-Peter AchatziFH Köln, C4C competence for competitionsMrz 11, 2014
25Hendrikje KleinMrz 11, 2014
24Philip SchlägerUrban catalyst studioMrz 11, 2014
23Anja Mockerstadt.menschen.berlinMrz 11, 2014
22Sebastian SchlueterHU BerlinMrz 11, 2014
21Sandra TondlTU Berlin/ Center for Metropolitan StudiesMrz 11, 2014
20Arvid KrügerMrz 11, 2014
19Anna BojadzhievMrz 10, 2014
18Benedikt StockmayerMrz 10, 2014
17Rocco ZühlkeopenBerlinMrz 10, 2014
16Mandy HeldUrban Catalyst Studio, TU BerlinMrz 10, 2014
15Jörg FriedrichSachverständigenbüro FriedrichMrz 10, 2014
14Eleonore HarmelMrz 10, 2014
13Claus MüllerMrz 10, 2014
12Thomas Dr. FlierlHermann-Henselmann-StiftungMrz 10, 2014
11Noel David NicolausMrz 10, 2014
10Rainer BohneSRLMrz 10, 2014
9Lutz LängertMrz 10, 2014
8Regina LiedtkeMrz 10, 2014
7Anne ScholzMrz 10, 2014
6Jörn GertenbachMrz 10, 2014
5Uschka ThierfelderFrauenbeirat Stadtplanung im Bezirk Mitte von BerlinFrauenbeirat StadtplanungMrz 10, 2014
4René KreichaufArbeitsbereich Urbanistik, TU WienMrz 10, 2014
3Roland BorgwardtDipl.-Ing. Architekt + Energieberater für GebäudeMrz 10, 2014
2Doris FortwengelMrz 10, 2014
1Dr. Verena SichMrz 10, 2014
Aug 312013
 

Charrette Grunewald_ImageAls Kooperationspartner unterstützt Think Berl!n das vom Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung veranstaltete Projekt: „Charrette (-verfahren) – BürgerInnen planen ihre Stadt
am Beispiel der Konversionsfläche Güterbahnhof Grunewald“. Die Vortrags- und Diskussionsveranstaltung: „BürgerInnen als StadtentwicklerInnen – Brauchen wir neue Dialogstrukturen?“ am 11.09., 19-21:30 Uhr im SUPERMARKT, Brunnenstrasse 64 (U Voltastr. und U Bernauer Str.) bildet den Auftakt des Projektes, zu dem wir Sie herzlich einladen möchten. Um Anmeldung unter: ed.lleob-krewsgnudlibnull@kitiloptdats wird gebeten.

Einladung zur Kooperationsveranstaltung

Podiums- und Publikumsdiskussion
11. September – 19-21:30 Uhr. SUPERMARKT, Brunnenstrasse 64, U Voltastr. und U Bernauer Str.

BürgerInnen als StadtentwicklerInnen – Brauchen wir neue Dialogstrukturen?
Veranstalter: Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung

Es diskutieren:

–    Carsten Joost (Stadtaktivist)
–    Urs Kohlbrenner (Stiftung Zukunft Berlin)
–    Axel Pfennigschmidt (Zivilarena)
–    Cordelia Polinna (Think Berl!n, Beirat SteK 2030)
–    Christian Schönig (Initiative Stadt Neudenken, Zusammenarbeiter)

Moderation: Andreas Krüger (Belius)
Kommentierung: Marc Schulte (Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung Charlottenburg Wilmersdorf)
Begrüßung: Florian Schmidt & Johannes Wätzmann (AK nachhaltige Stadtentwicklung)

Beteiligungsprozesse in der Stadtentwicklung beruhen heute nach wie vor auf einer Dreiecksbeziehung von ungleichen PartnerInnen: InvestorInnen und EntwicklerInnen, Politik sowie der Zivilgesellschaft (etwa Bürgerinitiativen und den BürgerInnen). Politik, Verwaltung und klassische InvestorInnen agieren dabei im Rahmen eingespielter Strukturen des Aushandelns von Zielen und Interessen, welche dem gestiegenen Anspruch der BürgerInnen nach Partizipation am Planungsprozess nicht mehr gerecht werden. Immer deutlicher wird, dass die institutionalisierten Instrumente der Bürgerbeteiligung nicht ausreichen. Weder die Ideen von BürgerInnen, noch bahnbrechende Modelle einer neuen Stadt finden darin ihren Platz. Es fehlen Dialogstrukturen, welche die BürgerInnen als GestalterInnen der Stadt ernst nehmen.

Welche Alternativen gibt es? Was leisten AkteurInnen einer ‚Stadtentwicklung von unten’? Führen schon bessere Methoden der Bürgerbeteiligung zum Erfolg oder brauchen wir gänzlich neue Dialogstrukturen? Wo steht Berlin im Vergleich zu anderen Städten? Mit Gästen wollen wir darüber diskutieren und das Projekt „Charrette (-verfahren) – BürgerInnen planen ihre Stadt“ vorstellen und alle einladen, sich auf dieses Experiment einzulassen.

Eintritt frei, Anmeldung unter: ed.lleob-krewsgnudlibnull@kitiloptdats

Veranstalter: Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung (BIW)
Koordination: Florian Schmidt und Johannes Wätzmann
Durchführung: AK nachhaltige Stadtentwicklung im BIW und URBANITAS Berlin Barcelona
Kooperationspartner: TU-Berlin Fachbereich Architektur und Urbanisierung, BI zwischen den Gleisen, Belius GmbH, KAPOK Arquitecture, Initiative Stadt Neudenken, Think Berl!n. Stiftung SPI

In Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf
Realisiert aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie

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Die Veranstaltung ist der Auftakt des Projektes

Charrette (-verfahren) – BürgerInnen planen ihre Stadt
am Beispiel der Konversionsfläche Güterbahnhof Grunewald

Am Beispiel des ehemaligen Güterbahnhofs Grunewald im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf wird von September bis Dezember 2013 ein Dialogprozess durchgeführt, der sowohl die realen Möglichkeiten dieses Standortes offen legt, als auch als stadtweites Bildungsprojekt neue Formen der dialogischen Prozessgestaltung bei städtebaulichen Entwicklungsprojekten zur Diskussion stellt.

Ziel ist es, BürgerInnen ohne ExpertInnenwissen, klassische und kreative AkteurInnen der Berliner Stadtentwicklung in einen aktiven Dialog auf Augenhöhe zu bringen. In einem modellhaften Dialog- und Entscheidungsprozess werden die Komplexität verschiedener Bedürfnisse und Gestaltungsansätze beispielhaft ausgehandelt. Die sehr konkrete Arbeit am Beispiel des Konversionsgebiets Güterbahnhof Grunewald wird gerahmt von einer Debatte über die Möglichkeiten der Verbesserung von Dialog- und Beteiligungsstrukturen in der Berliner Stadtentwicklungspolitik.

Methodisch orientiert sich die Dialogwerkstatt an der Charrette-Methode (franz.: Karren) und wird von einem erfahrenen Moderator geleitet. Ziel eines Charrette-Verfahrens ist es, in kürzester Zeit zu einem konsensfähigen und umsetzbaren Ergebnis zu kommen. Charrettes kommen üblicherweise zum Einsatz, wenn Umsetzungsdruck besteht und ein einziges Konsens-Ergebnis das Ziel ist. Da beim „Charrette (-Verfahren) Grunewald“ kein solcher Umsetzungsdruck besteht, sondern der Bildungscharakter im Vordergrund steht, können konsensfähige Varianten das Ergebnis sein.

Das Programm des Projektes unter www.urbanitas.eu/charrette-verfahren.pdf

Realisiert aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie

Ansprechpartner für das Projekt:
Florian Schnmidt
URBANITAS Berlin Barcelona
Urbane Konzepte, Entwicklung und Kommunikation

Tel. Deutschland: 0049(0)160 964 12 601
Tel. Espana: 0034 93 26 901 36
Mail: ue.satinabrunull@tdimhcs.nairolf

www.urbanitas.eu

Aug 282013
 

Was können wir tun?

Dienstag, 3. September 19:00 – Schulmensa Kuckhoffstr. 2

Mit Stadtrat Kirchner und Stadtforscher Aljoscha Hofmann

Liebe Nachbarinnen und Nachbarn,

wir leben, wohnen und arbeiten gern hier, aber wir möchten etwas dafür tun „unsere“ Dietzgenstraße sauberer, leiser und vor allem ungefährlicher zu machen.

Knapp 15.000 Autos befahren pro Tag die Dietzgenstrasse, Ausfahrtstraße B96
nach Schildow. Eine hohe Lärmbelastung für Anwohner und Passanten!

Wirklich gefährlich ist aber das Überqueren der Straße, für ältere Menschen und Kinder zu manchen Zeiten fast unmöglich. Unfälle – bedingt durch Unübersichtlichkeit und hohe Geschwindigkeiten – beobachten wir auf der Dietzgenstraße oft.

Müssen wir das als Naturgesetz hinnehmen?

Nein! Überlegen wir gemeinsam, was wir tun können.

Der Stadtforscher Aljoscha Hofmann (Think Berl!n) wird Auswirkungen von Ausfahrtstraßen auf anliegende Wohngebiete schildern. Und er macht Vorschläge, wie die Dietzgenstraße wieder wohnlicher werden kann.

Von Jens-Holger Kirchner, Pankower Stadtentwicklungs-Stadtrat, und den verkehrspolitischen Sprechern der BVV erhoffen wir uns unterstützende Begleitung.

Wir laden Sie ein, am Dienstag, 3.9. um 19:00 Uhr in der Mensa des Max-Delbrück-Gymnasiums, Kuckhoffstr. 2 mit uns über die Verbesserung der Verkehrssituation in der Dietzgenstraße zu sprechen und Ihre Ideen und Vorschläge einzubringen.

Wir freuen uns, wenn Sie auch Ihre Nachbarn im Haus informieren.

Anita Rohland Simone Winkler-Thie Sascha Schlenzig
Buchhandlung Chaiselongue Cora-Art Werkstattladen Miss Sporty

Moderation: Theresa Theune

Feb 262013
 
(c) Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt

(c) Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt

Cordelia Polinna wurde vom Berliner Senator für Stadtentwicklung und Umwelt, Michael Müller, in den Wissenschaftlichen Beirat für das Stadtentwicklungskonzept 2030 berufen. Ziel des StEK 2030 ist es, bis 2014 ein Leitbild für die mittelfristige Entwicklung Berlins zu erarbeiten. Weitere Informationen unter: www.stadtentwicklung.berlin.de/planen/stadtentwicklungskonzept/

Nov 042012
 

7thesen_ibaAm 7. November 2012 steht das Thema IBA 2020 auf der Tagesordnung des Ausschusses für Stadtentwicklung und Umwelt. Dieses Thema ist von außerordentlicher stadtentwicklungspolitischer Bedeutung, es betrifft nicht nur eine Fachverwaltung, sondern das gesamte politische Spektrum der Stadt, aber auch zivilgesellschaftliche Initiativen. Daher möchten wir sieben kritisch-konstruktive Thesen zu diesem Thema beitragen.

Think IBA: Sieben kritisch-konstruktive Thesen zu einer IBA in Berlin

Thesen als PDF herunterladen

These 1

Die Messlatte für eine neue IBA liegt hoch: Berlin ist die Welthauptstadt der Bauausstellungen.
Nirgendwo sonst wurden so viele Bauausstellungen mit Erfolg durchgeführt wie in Berlin: Allgemeine Städtebau-Ausstellung 1910, Deutsche Bauausstellung 1931 (trotz des Namens war das eine internationale Ausstellung), die Interbau 1957 und die IBA 1984/87. Fünf Ausstellungen also, denn es gab schon vor West-Berliner Zeiten zwei wichtige Events. Diese Tradition setzt nolens volens Maßstäbe. Eine neue IBA verpflichtet!

These 2

Die neue Wohnungsfrage lässt sich nicht hauptsächlich durch Wohnungsneubau, nicht auf dem Feld der Architektur und des Städtebaus, also auf dem Feld einer IBA lösen.
Eine IBA ist ein besonderes Instrument der Stadtplanung, ein „Ausnahmezustand auf Zeit“ (Werner Durth), der es ermöglicht, neue Wege von Städtebau und Architektur im Experiment zu konkretisieren und auszutesten. Um einen solchen Ausnahmezustand auf Zeit zu rechtfertigen, bedarf es eines IBA-Themas, das zeitgemäß und drängend, aber auch international von Bedeutung ist. Wenn ein Thema nicht den hohen Ansprüchen genügt, besteht die Gefahr, dass das Instrument IBA abstumpft. Gerade hier muss Berlin als „Welthauptstadt der Bauausstellungen“ mit gutem Beispiel vorangehen und erneut Maßstäbe setzen.

Das Thema „Wohnen“ ist ein gerade für Berlin zentrales gesellschaftspolitisches Thema, das in den letzten Legislaturperioden nicht immer die nötige Aufmerksamkeit erfuhr. Es ist sehr zu begrüßen, dass die neue Regierung dieses Thema mit besonderem Engagement angehen will. Ist es aber auch ein Thema einer IBA? Bereits in den Bauausstellungen 1931, 1957 und 1987 stand der Wohnungsbau im Zentrum. Dabei ging es aber jeweils um komplexe, gesamtstädtisch begründete Perspektiven, die weit über das Wohnen hinauswiesen. Beispielsweise 1957 um die aufgelöste und gegliederte Stadt der Moderne als Gegenmodell zur Stadt der „Mietskasernen“ und 1984/87 um die Wiederentdeckung der Innenstadt, der „Mietskasernenstadt“, als Wohnort. Allerdings gelang es in keinem Fall, billigen Wohnraum langfristig zu sichern. Der sich abzeichnenden neuen Wohnungsfrage kann nicht hauptsächlich mit Wohnungsneubau begegnet werden. Die Herausforderungen liegen hier nicht auf dem Feld der Architektur und des Städtebaus, also auf dem Feld einer IBA, wenngleich der Aspekt Wohnen bei einer IBA natürlich nicht ausgeklammert werden soll. Wir vermissen bislang eine zielgerichtete öffentliche Debatte zur thematischen Botschaft einer neuen IBA.

These 3

Eine IBA muss auf der Höhe der nationalen und internationalen Diskussion sein.
Eine IBA findet niemals in einem isolierten Raum statt, heute weniger denn je. Der Blick auf die europäische wie nationale Ebene ist unverzichtbar. Die durch die Minister für Stadtentwicklung der Mitgliedsstaaten der Europäischen Union 2010 unterzeichnete, für Europa zentrale Erklärung von Toledo sprach sich mit Blick auf eine nachhaltige Stadtentwicklung ausdrücklich für eine aktive, sektorale Politiken überwindende, integrierte Stadtpolitik aus. Das am 12. Oktober 2012 anlässlich der durch das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung veranstalteten Konferenz „Städtische Energien/Urban Energies“ verabschiedete Memorandum „STÄDTISCHE ENERGIEN – Zukunftsaufgaben der Städte“ benannte folgende nicht isoliert, sondern integriert zu bewältigende Schlüsselaufgaben nachhaltiger Stadtentwicklung: (1.) den behutsamen ökologischen Umbau von Quartieren, (2.) die technologische Erneuerung der stadttechnischen Infrastrukturen, (3.) die Entwicklung einer neuen Mobilität und (4.) die gesellschaftliche Integration, verbunden mit dem Appell „an die Verantwortlichen in Städten, Regionen, Staaten und internationalen Organisationen ebenso wie in Verbänden, Unternehmen und Initiativen, eigenverantwortlich Programme und Projekte für eine nachhaltige Stadtentwicklung unter Berücksichtigung der kulturellen, sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Dimensionen der Städte auf den Weg zu bringen“. Damit sind sicher noch nicht die konkreten Botschaften und Orte einer Berliner IBA benannt, wohl aber der zu berücksichtigende Rahmen. Wir vermissen aber bislang eine zielgerichtete öffentliche Debatte zur Auseinandersetzung um europäische und nationale Ziele der Stadtentwicklung für eine neue IBA.

These 4

Eine IBA bedarf konkreter Orte, deren Auswahl und Zusammenhang mit Blick auf die zentrale thematische Botschaft verständlich ist.
Eine IBA kann – wie frühere IBAs auch – den zukunftsorientierten Umbau nur exemplarisch anpacken. Projekte und Maßnahmen im Rahmen einer IBA können und dürfen in Zeiten knapper öffentlicher Budgets nicht „mit der Gießkanne“ über die Stadt verteilt werden. Deshalb muss es für die thematische Botschaft der IBA ein räumliches Gliederungskonzept geben. Dieses konkretisiert die Themenfelder der IBA und verankert sie im lokalen Kontext, gibt ihnen eine Berlin-Spezifik. Gefragt werden muss: In welchen Räumen konzentrieren sich besondere Herausforderungen und wichtige Projekte der Stadtplanung in den kommenden Jahren? Für welche Gebiete stehen bereits heute und in den nächsten Jahren Fördergelder des Landes, des Bundes und der EU bereit? In welchen Räumen ist eine ökonomische Dynamik zu beobachten, die zur Realisierung von IBA Projekten genutzt und die durch die IBA Organisation in Richtung einer qualitätvollen und nachhaltigen städtebaulichen Entwicklung gesteuert werden kann? Wo gibt es bereits ein etabliertes Netz von zivilgesellschaftlichen Akteuren, die in Beteiligungsprozesse miteinbezogen werden können? Wir vermissen bislang eine zielgerichtete öffentliche Debatte zur räumlichen Verortung der IBA.

These 5

Eine IBA bedarf einer aktiven Vorbereitung, welche die Berliner Stadtgesellschaft einbindet. Das bisherige Verfahren war wenig transparent und inklusiv.
Bereits seit zwei Jahren gab es in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und in der Zivilgesellschaft eine intensive Debatte über eine IBA Berlin 2020. Mehrere Konzepte wurden vorgelegt, allen voran das mit erheblichen Ressourcen geförderte Konzept „Hauptstadt – Raumstadt – Sofortstadt“ des von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung eingesetzten „Prae-IBA-Teams“, dann das Konzept für eine IBA in Neukölln der Partei „die Grünen“ oder das Konzept „Radikal Radial“ von Bodenschatz, Machleidt & Partner und Think Berl!n. Bereits in dieser Zeit gab es seitens der Verwaltung kein Dialogangebot, der Dialog wurde in der Zivilgesellschaft geführt. Im Koalitionsvertrag vom 21.11.2011 hieß es zu einer neuen IBA: „Die ehemaligen Flughäfen Tempelhof und Tegel sind zentrale Elemente der Internationalen Bauausstellung (IBA) ‚Wissen, Wirtschaft, Wohnen’ im Jahr 2020.“ Diese zwar weite, aber durchaus neue Spielräume eröffnende Aussage wurde ohne öffentliche Diskussion seitens des neuen Senators Michael Müller auf das Thema „Wohnen“ reduziert. Am 7.11.2012 wird das Thema IBA in den Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt eingebracht, ohne es vorher in der politischen und fachlichen Öffentlichkeit vorgestellt zu haben. Eine IBA ist aber ein Thema von großer öffentlicher Bedeutung, eine IBA bedarf einer politischen, zivilgesellschaftlichen, wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Unterstützung. Nur auf diesem Wege kann auch der notwendige breite Rückenwind für eine IBA angefacht werden. Eine solche öffentliche, ergebnisoffene, transparente Debatte vermissen wir bislang.

These 6

Wir sind, das muss erwähnt werden, in der Frage nach einer neuen IBA auch „Partei“. Dennoch argumentieren wir hier nicht pro domo.
Unsere Initiative Think Berl!n plus hat in der Vergangenheit – auch in Kooperation mit dem ehemaligen Baustadtrat von Mitte und dem heutigen Staatssekretär, Ephraim Gothe – bereits mehrfach kritisch-konstruktive Debatten im Bereich der Stadtentwicklung zwischen Politik, Verwaltung und Wissenschaft angestoßen. Wir haben außerdem – zusammen mit dem Büro Machleidt & Partner – seit 2011 einen eigenen IBA-Vorschlag entwickelt: Radikal Radial. In einem weiteren Schritt haben zwei Mitglieder unserer Initiative Think Berl!n plus, Harald Bodenschatz und Cordelia Polinna, jeweils gegen Ende der Jahre 2010 und 2011 ein zweistufiges Gutachten im Auftrag der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung erstellt, in dem wir zunächst untersucht haben, was von der IBA 1984/87 gelernt werden kann – vor allem in Hinblick auf eine IBA 2020. Diese Analyse hat uns zur Entwicklung von zehn „IBA-Tugenden“ geführt, mit denen wir das Konzept des Prae-IBA Teams/Senatsverwaltung für Stadtentwicklung „Hauptstadt – Raumstadt – Sofortstadt“ und den Denkanstoß „Radikal Radial!“ von Think Berl!n/Planungsbüro Gruppe DASS/Machleidt und Partner dann in einem zweiten Schritt abgeglichen haben. Im letzten Teil der Studie haben wir auf Basis der vorliegenden Konzepte erste Ideen für ein erweitertes IBA Konzept entwickelt, ausgerichtet auf die Themenfelder „Revitalisierung des schwierigen (städte-)baulichen Bestands des 20. Jahrhunderts“ und „neue Mobilität“. Beide Studien sind auf Webseiten der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt verfügbar. Unsere Vorschläge sind sicher nicht die einzig möglichen. Dennoch wäre eine offene Auseinandersetzung über diese Vorschläge angemessen gewesen.

These 7

Berlin kann angesichts der bisherigen Verfahren noch nicht mit gutem Gewissen über eine IBA entscheiden.
Wir sehen vor dem Hintergrund der bisherigen Vorgehensweise bei der Konzeption der IBA hinsichtlich thematischer Botschaft, Verortung und Verfahren noch großen Diskussionsbedarf, um wirklich ein aussagekräftiges und tragfähiges Konzept für eine IBA 2020 zu entwickeln, das das Potenzial hat, Berlin zu einer international beachteten Modellstadt für nachhaltigen Städtebau werden zu lassen. Wenn es nicht gelingen sollte, ein überzeugendes Konzept zu entwickeln und dieses mit den notwendigen, wenngleich sicher bescheidenen Ressourcen zu untersetzen, sollte von einer IBA im Interesse der internationalen Strahlkraft Berlins Abschied genommen werden. Ob der Zielpunkt 2020 nach dem bisherigen Vorlauf realistisch ist, muss zumindest hinterfragt werden. Selbstverständlich sind wir weiter dazu bereit, uns an dieser Diskussion kritisch-konstruktiv zu beteiligen.

Think Berl!n plus
Cordelia Polinna
Jana Richter
Johanna Schlaack
Aljoscha Hofmann
Harald Bodenschatz

Berlin, den 04. November 2012