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BürgerInnen als StadtentwicklerInnen – Brauchen wir neue Dialogstrukturen? – Think Berl!n
Aug 312013
 

Charrette Grunewald_ImageAls Kooperationspartner unterstützt Think Berl!n das vom Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung veranstaltete Projekt: „Charrette (-verfahren) – BürgerInnen planen ihre Stadt
am Beispiel der Konversionsfläche Güterbahnhof Grunewald“. Die Vortrags- und Diskussionsveranstaltung: „BürgerInnen als StadtentwicklerInnen – Brauchen wir neue Dialogstrukturen?“ am 11.09., 19-21:30 Uhr im SUPERMARKT, Brunnenstrasse 64 (U Voltastr. und U Bernauer Str.) bildet den Auftakt des Projektes, zu dem wir Sie herzlich einladen möchten. Um Anmeldung unter: ed.lleob-krewsgnudlibnull@kitiloptdats wird gebeten.

Einladung zur Kooperationsveranstaltung

Podiums- und Publikumsdiskussion
11. September – 19-21:30 Uhr. SUPERMARKT, Brunnenstrasse 64, U Voltastr. und U Bernauer Str.

BürgerInnen als StadtentwicklerInnen – Brauchen wir neue Dialogstrukturen?
Veranstalter: Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung

Es diskutieren:

–    Carsten Joost (Stadtaktivist)
–    Urs Kohlbrenner (Stiftung Zukunft Berlin)
–    Axel Pfennigschmidt (Zivilarena)
–    Cordelia Polinna (Think Berl!n, Beirat SteK 2030)
–    Christian Schönig (Initiative Stadt Neudenken, Zusammenarbeiter)

Moderation: Andreas Krüger (Belius)
Kommentierung: Marc Schulte (Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung Charlottenburg Wilmersdorf)
Begrüßung: Florian Schmidt & Johannes Wätzmann (AK nachhaltige Stadtentwicklung)

Beteiligungsprozesse in der Stadtentwicklung beruhen heute nach wie vor auf einer Dreiecksbeziehung von ungleichen PartnerInnen: InvestorInnen und EntwicklerInnen, Politik sowie der Zivilgesellschaft (etwa Bürgerinitiativen und den BürgerInnen). Politik, Verwaltung und klassische InvestorInnen agieren dabei im Rahmen eingespielter Strukturen des Aushandelns von Zielen und Interessen, welche dem gestiegenen Anspruch der BürgerInnen nach Partizipation am Planungsprozess nicht mehr gerecht werden. Immer deutlicher wird, dass die institutionalisierten Instrumente der Bürgerbeteiligung nicht ausreichen. Weder die Ideen von BürgerInnen, noch bahnbrechende Modelle einer neuen Stadt finden darin ihren Platz. Es fehlen Dialogstrukturen, welche die BürgerInnen als GestalterInnen der Stadt ernst nehmen.

Welche Alternativen gibt es? Was leisten AkteurInnen einer ‚Stadtentwicklung von unten’? Führen schon bessere Methoden der Bürgerbeteiligung zum Erfolg oder brauchen wir gänzlich neue Dialogstrukturen? Wo steht Berlin im Vergleich zu anderen Städten? Mit Gästen wollen wir darüber diskutieren und das Projekt „Charrette (-verfahren) – BürgerInnen planen ihre Stadt“ vorstellen und alle einladen, sich auf dieses Experiment einzulassen.

Eintritt frei, Anmeldung unter: ed.lleob-krewsgnudlibnull@kitiloptdats

Veranstalter: Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung (BIW)
Koordination: Florian Schmidt und Johannes Wätzmann
Durchführung: AK nachhaltige Stadtentwicklung im BIW und URBANITAS Berlin Barcelona
Kooperationspartner: TU-Berlin Fachbereich Architektur und Urbanisierung, BI zwischen den Gleisen, Belius GmbH, KAPOK Arquitecture, Initiative Stadt Neudenken, Think Berl!n. Stiftung SPI

In Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf
Realisiert aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie

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Die Veranstaltung ist der Auftakt des Projektes

Charrette (-verfahren) – BürgerInnen planen ihre Stadt
am Beispiel der Konversionsfläche Güterbahnhof Grunewald

Am Beispiel des ehemaligen Güterbahnhofs Grunewald im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf wird von September bis Dezember 2013 ein Dialogprozess durchgeführt, der sowohl die realen Möglichkeiten dieses Standortes offen legt, als auch als stadtweites Bildungsprojekt neue Formen der dialogischen Prozessgestaltung bei städtebaulichen Entwicklungsprojekten zur Diskussion stellt.

Ziel ist es, BürgerInnen ohne ExpertInnenwissen, klassische und kreative AkteurInnen der Berliner Stadtentwicklung in einen aktiven Dialog auf Augenhöhe zu bringen. In einem modellhaften Dialog- und Entscheidungsprozess werden die Komplexität verschiedener Bedürfnisse und Gestaltungsansätze beispielhaft ausgehandelt. Die sehr konkrete Arbeit am Beispiel des Konversionsgebiets Güterbahnhof Grunewald wird gerahmt von einer Debatte über die Möglichkeiten der Verbesserung von Dialog- und Beteiligungsstrukturen in der Berliner Stadtentwicklungspolitik.

Methodisch orientiert sich die Dialogwerkstatt an der Charrette-Methode (franz.: Karren) und wird von einem erfahrenen Moderator geleitet. Ziel eines Charrette-Verfahrens ist es, in kürzester Zeit zu einem konsensfähigen und umsetzbaren Ergebnis zu kommen. Charrettes kommen üblicherweise zum Einsatz, wenn Umsetzungsdruck besteht und ein einziges Konsens-Ergebnis das Ziel ist. Da beim „Charrette (-Verfahren) Grunewald“ kein solcher Umsetzungsdruck besteht, sondern der Bildungscharakter im Vordergrund steht, können konsensfähige Varianten das Ergebnis sein.

Das Programm des Projektes unter www.urbanitas.eu/charrette-verfahren.pdf

Realisiert aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie

Ansprechpartner für das Projekt:
Florian Schnmidt
URBANITAS Berlin Barcelona
Urbane Konzepte, Entwicklung und Kommunikation

Tel. Deutschland: 0049(0)160 964 12 601
Tel. Espana: 0034 93 26 901 36
Mail: ue.satinabrunull@tdimhcs.nairolf

www.urbanitas.eu

  Eine Antwort zu “BürgerInnen als StadtentwicklerInnen – Brauchen wir neue Dialogstrukturen?”

  1. […] “Think Berl!n” und die Böll-Stiftung organisieren am Mittwoch Abend eine Diskussionsveranstaltung zum Thema “BürgerInnen als Stadtentwickler – Brauchen wir neue Dialogstrukturen?”. Mehr Infos im Eventkalender oder auf der website von Think Berl!n. […]

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