Aljoscha

Jun 072015
 

Veranstaltungseinladung

Do, 11. Juni, 19 Uhr

Liegenschaftspolitik neu gedacht. Auf dem Weg zu einem Berliner Modell?

14. Runder Tisch zur Neuausrichtung der Berliner Liegenschaftspolitik
Tschechisches Zentrum, Wilhelmstraße 44, 10117 Berlin

Das urbane Gemeingut Berlins soll erhalten bleiben. Seit 2009 beschäftigt die Neuausrichtung der Berliner Liegenschaftspolitik Öffentlichkeit, Fachleute und Politik. 2013 beschloss der Berliner Senat die „Transparente Liegenschaftspolitik“ . Der von der Initiative Stadt Neudenken ins Leben gerufene Runde Tisch zur Liegenschaftspolitik hat zeitgleich seinen Forderungskatalog aufgestellt. Doch erst in der Umsetzung wird sich zeigen, inwieweit die Vorschläge Berücksichtigung finden. Wie funktionieren Neuerungen wie Portfolioausschuss, gestärktes Konzeptverfahren und Erbbaurecht? Wie werden Nutzer und Zivilgesellschaft einbezogen? Wir fragen nach dem aktuellen Stand der neuen Liegenschaftspolitik mit Seitenblick auf das europäische Ausland. Eine Diskussion über politische Strategien und Instrumente mit internationalen Gästen.

Programm

politische Strategien und Instrumente mit internationalen Gästen.

MODERATION
Cordelia Polinna (DE) Think Berl!n
BEGRÜSSUNG
Francesca Ferguson (UK) Kuratorin und Gründerin des MAKE CITY Festivals
SPEAKER
Margareta Sudhof (DE) Staatssekretärin für Finanzen/ Senatsverwaltung für Finanzen Berlin
Andreas Krüger (DE) Belius Stiftung
Katrin Schmidberger (DE) MdA, Bündnis 90/Die Grünen
Klaus Hubmann (CH) Initiative Boden behalten, Basel gestalten
RESPONDANTS
Florian Schmidt (DE) Initiative Stadt Neudenken
Christian Schöningh (DE) Die Zusammenarbeiter
Birgit Möhring (DE) Geschäftsleiterin vom Berliner Immobilienmanagement
N.N. Wohnungslosenhilfe AWO Berlin e.V.
Weitere Infos auf der Webseite des MAKE CITY Festivals.
Mai 302015
 

Bundesplatz_Frank_Guschmann_Web

Es tut sich was am Berliner Bundesplatz. Nachdem sich der Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf erfolgreich für die erste Runde des „Wettbewerbs Zukunftsstadt“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung beworben hat, heißt es am Bundesplatz eine Vision für die nachhaltige Stadt des 21. Jahrhundert zu entwickeln. Das Projekt „Zukunfstmetropole Berlin: Mobilität plus Urbanität“ startet am 17.06.2015 mit einer Auftaktveranstaltung. Hier spricht unter anderem Cordelia Polinna zum Thema: „Mobi­li­tät plus Urba­ni­tät in Ber­lin und Anderswo“ und diskutiert anschließend gemeinsam mit Bezirks­stadt­rat Marc Schulte, Prof. Dr. Oli­ver Schwe­des, Aljoscha Hofmann, Wolf­gang Seve­rin und der Senats­ver­wal­tung für Stadt­ent­wick­lung und Umwelt (ange­fragt) Herausforderungen und Chancen.

Das Programm der Veranstaltung finden Sie auf der Webseite des C.E.U.D. e.V.

Apr 082015
 
Das Aufbauhaus am Moritzplatz (c) Aljsocha Hofmann, 2015

Das Aufbauhaus am Moritzplatz. © Aljoscha Hofmann, 2015

Der Moritzplatz verändert sein Gesicht. Nachdem bereits mit dem ersten Bauabschnitt und dem Prinzessinengarten Bewegung in den zuvor etwas vergessenen Moritzplatz gekommen war, verändert der zweite Bauabschnitt des Aufbauhaus und damit die erste neue Randbebauung die Gestalt des Platzes massiv. Im Interview mit verschiedenen Akteuren und unter anderem Aljoscha Hofmann beleuchtet Anna Pataczek in diesem kleinen Beitrag den neuen Platz.

Gesendet am : 07.04.2015 um 9:55 Uhr im RBB Inforradio: AUFBAU ohne Ende am Moritzplatz

Feb 162015
 

Johanna Schlaack diskutierte in der Abendschau vom 15. Februar 2015 mit Hans Stimmann über die Zukunft der historischen Berliner Mitte. Was würde eine Wiederbebauung für die Stadt bedeuten? Wer würde künftig in der neuen Mitte wohnen und für wen gäbe es hier Angebote? Wie müsste andererseits eine offene Mitte qualifiziert werden, um nicht nur den gestalterischen Ansprüchen an einen solch bedeutsamen Stadtraum Genüge zu tun, sondern ebenso 750 Jahre Berliner Stadtgeschichte erfahrbar zu machen?

Die Sendung kann man auf der Webseite des rbb nachsehen.

Unseren Aufruf zur Freihaltung der historischen Mitte finden Sie hier.

 

Jan 132015
 
© Mila Hacke

© Mila Hacke

Die Berliner Zeitung berichtet über die Veränderungen des Quartiers rund um den Bundesnachrichtendienst (BND) in der Chausseestraße in Berlin-Mitte. Auch wenn im Umfeld Wohnungen und Geschäfte entstehen, so entsteht mit dem Areal des BND zugleich ein hermetisch abgeriegelter und als Barriere wirkender Raum, der die Entstehung räumlicher Zusammenhänge verhindert oder gar zerstört und für einen derart zentralen städtischen Raum heute unangemessen wirkt. Im Gespräch mit Paul Ulrich äußerte sich diesbezüglich u.a. Aljoscha Hofmann, der im Artikel zitiert wird.

Aug 282014
 

2014-08-30 Flyer: Wem gehört die StadtSamstag 30. August 2014 // 19 Uhr

Zu Beginn wird der Dokumentarfilm „Wildwest im Thälmannpark“ (44 Min., rbb, 2014) von Katrin Rothe gezeigt. Er ergänzt gut die nachfolgende Debatte. Tempelhofer Feld, East Side Gallery, Ernst-Thälmann-Park – Beispiele kontrovers diskutierter Stadtraumgestaltung. Wer bestimmt drüber, was gebaut wird? Wem gehört die Stadt? Wie lassen sich bei Bauvorhaben die Interessen von Anwohnern, Investoren und der Lokalpolitik in Übereinstimmung bringen?

Moderation //
Dr. Johanna Schlaack (Think Berl!n)

Gäste //
Christian Grauvogel (Vorsitzender Mörchenpark e.V.),
Mehmet Kalin (Besitzer Baumhaus an der Mauer),
Katrin Rothe (Filmemacherin),
Matthew Griffin (Aktivist/Initiative Stadt Neudenken),
Andreas Krüger (Moderator Runder Tisch Liegenschaftspolitik)

ORT //
Wabe Berlin
Prenzlauer Berg
Danziger Straße 101
10405 Berlin
www.brotfabrik-berlin.de/gasometer

Download: Flyer zur Veranstaltung

Mrz 312014
 
Dokumentation der Zukunftswerkstatt Bundesplatz zur gestalterischen Aufwertung des Bundesplatzes im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf. © Initiative Bundesplatz e.V/Eleonore Harmel

Dokumentation der Zukunftswerkstatt Bundesplatz zur gestalterischen Aufwertung des Bundesplatzes im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf. © Initiative Bundesplatz e.V./Eleonore Harmel

Nach der erfolgreichen Zukunftswerkstatt Bundesplatz im Oktober und November 2013 liegt nun auch die Dokumentation der Ergebnisse vor. Die Dokumentation fasst die Arbeitsergebnisse der Zukunftswerkstatt zusammen und enthält darüber hinaus ExpertInnenbeiträge aus den Werkstätten. Mit der Dokumentation liegt nun eine fundierte Arbeitsbasis für die weitere Entwicklung des Bundesplatzes und seines städtebaulichen Kontexts vor.

Am Bundesplatz eröffnet sich die Möglichkeit an einem Beispielprojekt den Rückbau der autogerechten Stadt(region) zu erproben und dieses für Berlin und andere Metropolen bedeutsame Thema voranzubringen.

Download: Dokumentation Zukunftswerkstatt Bundesplatz (14,6MB)

Mrz 102014
 

Für eine Neue Gemeinsame Mitte gegen die Reprivatisierung der Mitte!

Liebe BerlinerInnen,
liebe KollegInnen,

noch wenig beachtet von großen Teilen der Fach- und Stadtöffentlichkeit bahnt sich ein neuer Stadtentwicklungsstreit im Zentrum Berlins an. Es geht um die Zukunft der „historischen Mitte“, des Bereichs zwischen Stadtbahntrasse und Spreekanal, wobei der Fokus der Debatte auf dem Freiraum zwischen Spree und Fernsehturm liegt. Mit der Fertigstellung von Humboldtforum und U-Bahnlinie 5 im Jahr 2019 sowie dem insgesamt steigenden Entwicklungsdruck rückt die Notwendigkeit eines Konzepts für die zukünftige Gestaltung des Gebietes politisch zunehmend in den Vordergrund. Das Berliner Abgeordnetenhaus hat 600.000 Euro für diesen Planungsprozess (Untersuchungen und Wettbewerb) in den Berliner Haushalt 2014/2015 eingestellt.

Bislang werden in der Presse sowie in Veranstaltungen zum Thema Entwicklung der Mitte Berlins vermehrt Positionen lanciert, die eine Privatisierung der Mitte und die Wiederherstellung historischer städtebaulicher Zusammenhänge mit kleinteiliger Bebauung durchsetzen wollen. Federführend ist hier die „Planungsgruppe Stadtkern“[1], in deren Februar-Newsletter heißt es durchaus gegenteilig zu unserer Wahrnehmung: „Die interessierte Öffentlichkeit scheint mittlerweile einer teilweisen Wiederbebauung des Stadtkerns zuzuneigen.“ Diesem stark verkürzten und somit falschen Eindruck muss vehement widersprochen werden!

Die Koalitionspartner haben in ihrem Vertrag festgehalten, „dass die richtige Balance gefunden wird zwischen der Sensibilität für die historische Gestalt der Berliner Altstadt, einer möglichen baulichen Entwicklung und der Bewahrung bzw. Qualifizierung grün geprägter städtischer Freiräume“. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt stellt bislang wenig differenziert dazu fest: „Die Bedeutung des Areals als öffentlicher Raum lässt einen dialogischen Prozess als sinnvoll erscheinen, der alle maßgeblichen Akteure einbezieht“.[2] Diese inhaltlich-konzeptionell bisher schwach hinterlegte Forderung nach einem Freiraum, der aktuell auch aufgrund der Baustellensituation (U 5 Verlängerung) nur wenig Qualitäten aufweist, bietet Kritikern viel Angriffsfläche. Neben der „Planungsgruppe Stadtkern“ mischen sich zunehmend weitere Akteure – wie die „Stiftung Zukunft“ mit ihrer Forderung nach einem Dialogverfahren und die „Hermann Henselmann Stiftung“, die sich für einen weitgehenden Erhalt der DDR-Nachkriegsmoderne ausspricht – mit hohem Druck in den Prozess um die Berliner Mitte ein.

Die anders denkende Fachwelt unterstützt eine differenziertere Debatte!

Mit Vehemenz fordern wir einen offenen und partizipativen Planungsprozess ein. Ohne Initiative für eine Neue Mitte mit einem qualifizierten Freiraum wird möglicherweise schneller als gedacht und unbemerkt von der Stadtgesellschaft der Weg für eine kleinteilige Wiederbebauung des Gebietes nach historischem Vorbild und eine Reprivatisierung bereitet. Aktuelle Diskussionen zu den Aufgaben einer Stadt im 21. Jahrhundert, zu Themen wie der Privatisierung öffentlicher Räume, Aufwertung und Verdrängung, „Investorenstädtebau“, Klimawandel, neue Mobilität, Eigeninitiative und kollektive Stadtentwicklung oder der progressive Umgang mit einem Hotspot des Berlin-Tourismus treten hinter der Sehnsucht nach der vorindustriellen Stadt des Bürgertums und Details wie der bedeutungsschwangeren Rückversetzung des Neptunbrunnens oder der Königskolonaden an ihre historischen Standorte zurück. Die notwendige Debatte zur Zukunft der Mitte Berlins muss mit einer breiten Fachöffentlichkeit und interessierten BerlinerInnen geführt werden. Die Erarbeitung und kritische Bewertung von städtebaulichen Alternativen ist dazu unabdingbar. Dass es Handlungsbedarf im Zentrum Berlins gibt, ist kaum zu bestreiten.

Für einen qualifizierten Freiraum!

Der von der DDR zur Akzentuierung von Zentrum und Fernsehturm geschaffene Freiraum ist heute ohne ausgeprägte Aufenthaltsqualität. Sein räumliches Konzept wird durch Baustellen, qualitativ fragwürdige „ballermaneske“ Nutzungen und inselhafte Mini-Eingriffe konterkariert. Ein plausibles Nutzungskonzept existiert nicht. Dieser wichtige öffentliche Freiraum muss gestaltet und räumlich gegliedert werden. Dabei gilt es sich mit der facettenreichen Geschichte des Ortes auseinanderzusetzen und diese vielschichtig sichtbar zu machen. Darum soll die „neue Mitte“ im Wesentlichen ein Freiraum bleiben, der historische Linien und Elemente aller Epochen aufnimmt oder teilweise freilegt, diese aber nicht überbaut. Eine Bebauung einzelner Teile des Gebietes muss nicht komplett ausgeschlossen werden. Wenn jedoch eine teilweise Überbauung stattfindet, sollen hierbei öffentliche, soziale und kulturelle Nutzungen überwiegen, die eine hohe Aufenthaltsqualität auch ohne Konsumzwang für alle BerlinerInnen und Besucher ermöglichen.

Für eine bessere Zugänglichkeit!

Die Überwindung von Verkehrsschneisen und autogerechten Strukturen  durch Straßenrückbau und fußgängerfreundliche Übergänge am Molkenmarkt, Grunerstraße und an der Spandauer Straße sind ein zentraler Aspekt, um das Gebiet besser mit den umliegenden Stadträumen zu verknüpfen und es attraktiver zu gestalten. Auch die Spreeufer müssen für FußgängerInnen und RadfahrerInnen besser zugänglich werden und mehr Gestaltungs- und Aufenthaltsqualität aufweisen. Dies würde auch dazu beitragen, das touristische Wegenetz zu aktivieren, die Berliner Mitte insgesamt besser anzubinden und bislang isolierte Gebiete wie den Alten Hafen, die Fischerinsel oder den Köllnischen Park in das Wegenetz für FußgängerInnen und RadfahreInnen einzubinden.

Gemeinschaftlicher Raum für Allekeine Privatisierung!

An diesem historisch wie gegenwärtig bedeutsamen Ort sollte eine breite öffentliche Zugänglichkeit und Nutzbarkeit auch in Zukunft Priorität haben. Es mutet absurd an, wenn an anderen Orten mühsam versucht wird, die Liegenschaftspolitik hin zu mehr Gemeinschaftlichkeit und langfristigem öffentlichen Steuerungsspielraum zu ändern, und in der Mitte Berlins die Reprivatisierung zum Nutzen Einzelner vorangetrieben wird. Berlin sollte sich in seiner Mitte einen Raum bewahren, der das Potential in sich trägt, ein öffentlicher Raum für Alle zu sein. Dieser wichtige Freiraum im Zentrum Berlins darf nicht privatisiert werden!

Ein Konzept für die gesamte ehemalige historische Altstadt ist notwendig!

Auf Grundlage des baulichen Bestandes, der derzeitigen Nutzungen und Anlieger, der vorhandenen Ergebnisse von Analysen und Wettbewerben und den verschiedenen Schichten der Stadtgeschichte muss ein zusammenhängendes Gesamtkonzept für Berlins ehemalige Altstadt Berlin/Cölln und die umgebenen Stadtteile erarbeitet werden. Ein drohender städtebaulich fragmentierter Raum aufgrund unterschiedlicher stadträumlicher Maßstäbe muss verhindert werden. Dem Stadtraum zwischen Spree und Alexanderplatz fällt die wichtige Aufgabe zu, vermittelnd die Dimensionen des Alexanderplatzes, der Karl-Liebknecht-Straße aber auch des Nikolaiviertels aufzugreifen. Der zentrale städtebauliche Freiraum und der öffentliche Raum müssen dafür eine Schlüsselrolle übernehmen. Dies ist auch angesichts der derzeitigen Veränderung des Gebietes durch bereits weit fortgeschrittene Baumaßnahmen und -vorhaben wie Molkenmarkt/Klosterviertel, Humboldtforum und Breite Straße/Petriplatz erforderlich.

Wir rufen FachkollegInnen und alle BerlinerInnen hiermit auf, eine alternative Position der interessierten Öffentlichkeit für eine Neue Mitte mit Handlungsfreiraum deutlich zu machen: Für eine qualifizierte Freiraumgestaltung gegen eine Reprivatisierung der Mitte (und gegen eine Bebauung nach historischem Vorbild)!

Berlin, 10. März 2014

InitiatorInnen:

Think Berl!n plus
Hofmann I Polinna I Richter I Schlaack I von Oppen
ed.nilreb-knihtnull@liam

ErstunterzeicherInnen:

Dr. Paola Alfaro d’Alençon | Planungslabor: Urban Research and Design Laboratory, TU Berlin
Bettina Bauerfeind | Planungslabor: Urban Research and Design Laboratory, TU Berlin
Leonie Baumann | Rektorin, weißensee kunsthochschule berlin Academy of Art
prof. arno brandlhuber | brandlhuber+
Daniel Buchholz | Vorsitzender des AK Stadtentwicklung der SPD-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus
Nancy Couling | École Polytechnique Fédérale de Lausanne, ENAC IA LABA
Franziska Eichstädt-Bohlig | Bündnis 90/Die Grünen, Stadtplanerin, Mitglied im Beirat der Bundesstiftung Baukultur
Prof. Dr.-Ing. Barbara Engel | FG Internationaler Städtebau und Entwerfen, KIT Karlsruher Institut für Technologie
Matthew Griffin | deadline
Günter Hahn |Ing. i. R., Anwohnerinitiative Ernst-Thälmann-Park
Dr. Thomas Hauck | Lehrstuhl für Landschaftsarchitektur und öffentlichen Raum, TU München
Melanie Henneberger | Referentin für Stadtentwicklung, Umwelt und Verkehr, Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Abgeordnetenhaus
Prof. Dr. Stefanie Hennecke | Fachgebiet Freiraumplanung, Universität Kassel
Andreas Hoepfner | Initiative *teddyzweinull
Aljoscha Hofmann | Think Berl!n/TU Berlin – Center for Metropolitan Studies
Britta Jürgens | deadline
Tom Kaden | Kaden + Partner Architekten
Jutta Kalepky | SRL Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung e.V., Regionalgruppe Berlin/Brandenburg, freischaffende Architektin
Antje Kapek | Fraktionsvorsitzende Bündnis 90/Die Grünen im Abgeordnetenhaus, Sprecherin für Stadtentwicklung
Dr. Daniela Konrad | Planungslabor: Urban Research and Design Laboratory, TU Berlin
Florian Köhl | fatkoehl architekten
Andreas Krüger | belius GmbH
Katrin Lompscher | stellvertretende Fraktionsvorsitzende Die Linke im Abgeordnetenhaus
Prof. Dr. Philipp Misselwitz | Chair of International Urbanism and Design, TU Berlin/Urban Catalyst studio                                                                     Prof. Klaus Overmeyer | Urban Catalyst studio/Bergische Universität Wuppertal, Professur für Landschaftsarchitektur
Dr. Cordelia Polinna | Think Berl!n/Polinna Hauck Landscape + Urbanism
Martin Reents | SRL Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung e.V., Regionalgruppe Berlin/Brandenburg
Dr. Jana Richter | Think Berl!n/Praeger Richter Architekten
Ali Saad | Uberbau
Dr. Johanna Schlaack | Think Berl!n/TU Berlin – Center for Metropolitan Studies
Christian Schöningh | die Zusammenarbeiter – Gesellschaft von Architekten mbH
Florian Schmidt | Initiative Stadt Neudenken/Urbanitas Berlin Barcelona
Prof. Joachim Schultz-Granberg | Department für Städtebau, Fachhochschule Münster
Dr. Martin Schwegmann | Initiative Stadt Neudenken
Prof. Jörg Stollmann | CUD Chair for Urban Design and Urbanization, TU Berlin
Dr. Eric M. Tenz | SRL Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung e.V., Regionalgruppe Berlin/Brandenburg
Christian von Oppen | Bauhaus-Universität Weimar/Akay von Oppen Architekten
Prof. Klaus Zillich | Architekturpreis Berlin, Engel & Zillich Architekten


[1]              www.berliner-stadtkern.de
[2]              www.stadtentwicklung.berlin.de/staedtebau/projekte/historische_mitte/index.shtml

Weitere Unterzeichner_innen:

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268Barbara Willecke, Dipl-Ing. LAJun 08, 2015
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247munis b.ppdOkt 05, 2014
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244Susann ZschieschangDIE LINKE Berlin-MitteSep 28, 2014
243Tomas UllmanSep 28, 2014
242Katharina MayerDie LinkeSep 28, 2014
241Michael KonradPiratenpartei Berlin-Mitte (Mittepiraten)Sep 27, 2014
240Martina Matischok-YesilcimenVorsitzende SPD-Fraktion BVV-MitteSep 26, 2014
239Sven DiedrichDIE LINKE Berlin-MitteSep 26, 2014
238Maximilian BlumDIE LINKESep 26, 2014
237Walter NeumannMieterbeirat Berlin-SpittelmarktSep 25, 2014
236Ursula KrügerSep 25, 2014
235anne mateSep 25, 2014
234Jessica SchmidtSep 25, 2014
233Fusio NellaAnwohnerSep 25, 2014
232Michael FriedrichMieterbeirat Rathausstr. 7-13Sep 24, 2014
231André OttoSep 24, 2014
230Nike Elena SchlüterSep 24, 2014
229Robert BluhmDIE LINKE Berlin MitteSep 24, 2014
228Rainer ScholzRunder Tisch gegen GentrifizierungSep 24, 2014
227Lieselotte JosephKulturInitiative'89Sep 24, 2014
226Sigrun Dr. FischeMieterbeirat, BewohnerSep 24, 2014
225Klaus LedererSep 24, 2014
224Isolde GrobaSep 24, 2014
223Katharina AlvarezATZE MusiktheaterSep 24, 2014
222Sören BennSep 24, 2014
221Frank Bertermannstadtentwicklungspolitischer Sprecher Fraktion Bü90/Gr BVV MitteSep 24, 2014
220Christian OttoStadtteilzentrum "Club Spittelkolonnaden"Sep 24, 2014
219Anna Seidl Prof. Dr.Stadtteilaktiv SpittelkolonnadenSep 24, 2014
218Winfried RietdorfDie Linke WeddingSep 24, 2014
217André Büttner Sep 24, 2014
216Bernd OstermannBO-Sprecher DIE LINKE Marzahn-HellersdorfSep 23, 2014
215Ralf DiemertSep 23, 2014
214Elke Tejera SaúdBerlinerinSep 23, 2014
213Helmut Dr. HanischMitglied Mieterbeirat Rathausstraße 7-13Sep 23, 2014
212Siegfried WittigSep 23, 2014
211Hans-Jürgen SchwebkeSep 23, 2014
210Günter SchleppsMieterbeirat Karl-Liebknecht-StrasseSep 23, 2014
209Thomas SchulzAnwohner Rathausstrasse Sep 23, 2014
208Rolf Schulz"Initiative Alex./ Alex-Bündnis"Sep 23, 2014
207Thilo UrchsLinksfraktion BVV MitteSep 23, 2014
206Silvia SchulzMitglied des Mieterbeirats Rathausstrasse 7-13Sep 23, 2014
205Heinz NopperSep 23, 2014
204Tino KretschmannPlatzmanagement Alexanderplatz für junge MenschenSep 22, 2014
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197Hans Georg Dr. BüchnerMai 08, 2014
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194Lutz Dr. BeckmannProf. i. R.Apr 26, 2014
193Thorsten Kußmackfreier Dipl.-Ing. arch.Apr 23, 2014
192Till WarmboldApr 23, 2014
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187Georg SteinApr 02, 2014
186Carlo CostabelTU BerlinApr 02, 2014
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182herbert pohlMrz 31, 2014
181Julia KattingerMrz 31, 2014
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177bettina güldnerform:ddr e. v.Mrz 31, 2014
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175Katarina SchrothTU BerlinMrz 29, 2014
174Johannes HeinkeMrz 28, 2014
173Anna BuchwaldMrz 28, 2014
172Kodo MiuraKarls Universität zu PragMrz 28, 2014
171Nikolaus SchrotWerkStadt Kulturverein Berlin e.V.Mrz 28, 2014
170Gabriele Hundertmark-SosnowskiAgora collective e.V.Mrz 28, 2014
169Yvonne BüdenhölzerBerliner FestspieleMrz 27, 2014
168Martin SteffensMrz 27, 2014
167Tilman VoglerMrz 26, 2014
166Sebastian StragiesBerlin 21 e.V.Mrz 25, 2014
165Dorothea KollandKulturpolitische GesellschaftMrz 25, 2014
164Mathias BurkeTU BerlinMrz 25, 2014
163Leon JankMrz 25, 2014
162Jennifer KroftovaMrz 25, 2014
161Manuel TrökesMrz 25, 2014
160Rebekka BöhmeMrz 24, 2014
159Anke Kühnotro-berlinMrz 24, 2014
158Prof. Dr. Andreas NaumannFH-ErfurtMrz 24, 2014
157Britta DeiwickFreie Planungsgruppe Berlin GmbHMrz 24, 2014
156Almut JirkuMrz 23, 2014
155Rainer BoldtMrz 23, 2014
154Kristina SchönwälderMrz 22, 2014
153Esther GerstenbergMrz 21, 2014
152Bernd LamperaumbewegungMrz 21, 2014
151Benjamin BoyeMrz 20, 2014
150Mathias FrankeMrz 19, 2014
149Dr. Adrian von ButtlarProf. i.R., TU Berlin, Inst. für Kunstwissenschaft und Historische UrbanistikMrz 19, 2014
148Alessandro DrescherLandArchMrz 19, 2014
147Therese StroheMrz 19, 2014
146Ulrich MeyerDipl.-Ing. Architekt, i.R.Mrz 19, 2014
145Paul GienckeMrz 19, 2014
144Robert Ostmannwww.TheSpaceBetweenPeople.orgMrz 19, 2014
143Philip HorstZK/U - KUNSTrePUBLIKMrz 19, 2014
142bernd foxla_maleta_negraMrz 18, 2014
141Marion LaubeMrz 18, 2014
140Sylvia NeckerZeit- und ArchitekturhistorikerinMrz 18, 2014
139Joerg Stein, Freiherr vonMrz 18, 2014
138Matthias GrünzigMrz 18, 2014
137Cornelius MaurerMrz 18, 2014
136Michel ArndMrz 18, 2014
135Ilka RubyRuby PressMrz 18, 2014
134Kerstin KargeMrz 18, 2014
133Hendrikje KleinMrz 18, 2014
132Alice MünchMrz 18, 2014
131Kevin HelmsMrz 18, 2014
130gregor harbuscheth zürichMrz 18, 2014
129Ingrid Dr. SchwetlingFreiberuflerMrz 18, 2014
128Ana LichtwerMrz 18, 2014
127Anna HomburgMrz 17, 2014
126Paul SchleithMrz 17, 2014
125Thies SchröderPerspektivmedien UGMrz 17, 2014
124luka bakradzeMrz 17, 2014
123Petra SpielhagenMrz 17, 2014
122sandra schefflMrz 17, 2014
121Milena MonssenMrz 17, 2014
120Kathrin GebhardtMrz 17, 2014
119Andreas RubyRuby PressMrz 17, 2014
118Günther AlbienMrz 17, 2014
117Malte JustJust / Burgeff ArchitektenMrz 17, 2014
116Dr. Edgar Göllverdi, DFG/VK, berlin21Mrz 17, 2014
115Nadin ReschkeKünstlerinMrz 17, 2014
114Dr. Brigitte SchultzStadtBauwelt / BauweltMrz 17, 2014
113erik göngrichMrz 17, 2014
112Siri FrechMrz 17, 2014
111Francesca Weber-NewthUniversity of AberdeenMrz 17, 2014
110Lutz WaldenburgerBureau.Um.Stadt:DesFreiraumesMrz 17, 2014
109Kerstin ParschatMrz 17, 2014
108Julian SchäferMrz 16, 2014
107Karin PetrovszkyHU BerlinMrz 16, 2014
106Theresa KeilhackerUrban Design . ArchitekturMrz 16, 2014
105Dirk Alexander SchermerFreier KunsthistorikerMrz 16, 2014
104Elke Knöß-GrillitschPeanutz ArchitektenMrz 16, 2014
103Helmut GelbrichMrz 15, 2014
102Günter HahnIngenieur i.R.Mrz 15, 2014
101Andreas RatschMrz 15, 2014
100Christian Hollfrei04 publizistikMrz 15, 2014
99Doris KochMrz 15, 2014
98Heinz HoyerBildhauerMrz 14, 2014
97Johannes BurrMrz 14, 2014
96Gunhild Reuterfreischaffende ArchitektinMrz 14, 2014
95Franziska KlugeMrz 14, 2014
94Paul-Martin RichterMrz 14, 2014
93Matthias FrinkenSRL, Sprecher AK StädtebauMrz 14, 2014
92Theresa TheuneMrz 14, 2014
91Jörg Priebe-TiemannMrz 14, 2014
90Evelyn KrollMehr DemokratieMrz 14, 2014
89Guarascio FrancescaMrz 14, 2014
88Christoph TillmannArchitekt AKHMrz 14, 2014
87Thomas BöttleMrz 14, 2014
86Thomas Dr. AbelMrz 14, 2014
85Margarethe WinkesWerkfabrikMrz 14, 2014
84Toni KargeTU Berlin; urbanophil.netMrz 14, 2014
83Tobias SchmidtLeibniz-Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung (IRS)Mrz 14, 2014
82Ursula BauerochseDipl.-Ing. Archtiektin Bürgerinitiative Stuttgarter PlatzMrz 14, 2014
81Stefan FritzscheMrz 14, 2014
80Mathias AdlerMrz 14, 2014
79Vladimir RottMrz 14, 2014
78Friederike LandauTU BerlinMrz 14, 2014
77markus uhlfreier architektMrz 14, 2014
76Dieter FrickTU-Berlin, DASL, SRLMrz 14, 2014
75Haris PiplasMrz 14, 2014
74Jorg SiewekeUniversity of Virginia Mrz 14, 2014
73Claudia FunkFreischaffendMrz 13, 2014
72Sandra SchumacherMrz 13, 2014
71Jonas AzzaMrz 13, 2014
70Christiane KuschelMrz 13, 2014
69Jasmin HeumannMrz 13, 2014
68Margrit KohlbergMrz 13, 2014
67Gertraud HopstockprivatMrz 13, 2014
66Katharina JankeMrz 13, 2014
65Hans-Peter KögeböhnMrz 13, 2014
64Stephanie HeroldTU BerlinMrz 13, 2014
63Sylvia ButenschönTU BerlinMrz 13, 2014
62Larissa KirchmeierMrz 13, 2014
61Gabriel DolmetschMrz 13, 2014
60Michael HeurichUnversity College DublinMrz 13, 2014
59Lars HopstockMrz 13, 2014
58Lena MoselMrz 12, 2014
57Bénédict BernaBerliner.Mrz 12, 2014
56Christine KahlauAutorin Mrz 12, 2014
55Kristina GötheMrz 12, 2014
54Magdalena SchmidtMrz 12, 2014
53Franz ReschkeMrz 12, 2014
52Birte JungTU Berlin; FG Landschaftsbau/ObjektbauMrz 12, 2014
51oliver von spreckelsenLUDESCHERVONSPRECKELSEN c/o STUDIOBERLIN, UdK BerlinMrz 12, 2014
50Stephanie WittenburgTU Berlin | Institut für Landschaftsarchitektur und UmweltplanungMrz 12, 2014
49Wolfram LangguthAnwohnerinitiative ThälmannparkMrz 12, 2014
48Carolin FickingerMrz 12, 2014
47Horst JahnMrz 12, 2014
46Markus SengAnwohnerinitiative ThälmannparkMrz 12, 2014
45Claudia SchäferGartenarchitektur SchäferMrz 12, 2014
44Hanna RohstMrz 12, 2014
43Wolfram PrießSprecher für Stadtentwicklung der Piratenfraktion im AbgeordnetenhausMrz 12, 2014
42Verena Pfeiffer-KlossurbanophilMrz 12, 2014
41Andrea GerbodeMrz 12, 2014
40Andrea GeldnerDipl.-Ing. LandschaftsplanungMrz 12, 2014
39Nikola HegerMrz 12, 2014
38Joerg Th. CoquiCOQUI MALACHWOSKA COQUI Städtebau LandschaftsarchitekturMrz 12, 2014
37Barbara FreiC4C | Competence for CompetionsMrz 12, 2014
36Franziska MühleisMrz 11, 2014
35Uwe WarnkeMrz 11, 2014
34Bernhard Dr. WiensMrz 11, 2014
33Kristien RingAA PROJECTSMrz 11, 2014
32Hannes LangguthTU BerlinMrz 11, 2014
31Tabea HilseMrz 11, 2014
30Axel ZutzGarten- und PlanungshistorikerMrz 11, 2014
29Cornelia FrankeMrz 11, 2014
28Andreas BarzStudentendorf Schlachtensee eG und Schaustelle NachkriegsmoderneMrz 11, 2014
27Laura BaginskiMrz 11, 2014
26Christopher SchrinerC4C | competence for competitionsMrz 11, 2014
25Prof. Hans-Peter AchatziFH Köln, C4C competence for competitionsMrz 11, 2014
24Hendrikje KleinMrz 11, 2014
23Philip SchlägerUrban catalyst studioMrz 11, 2014
22Anja Mockerstadt.menschen.berlinMrz 11, 2014
21Sebastian SchlueterHU BerlinMrz 11, 2014
20Sandra TondlTU Berlin/ Center for Metropolitan StudiesMrz 11, 2014
19Arvid KrügerMrz 11, 2014
18Benedikt StockmayerMrz 10, 2014
17Rocco ZühlkeopenBerlinMrz 10, 2014
16Mandy HeldUrban Catalyst Studio, TU BerlinMrz 10, 2014
15Jörg FriedrichSachverständigenbüro FriedrichMrz 10, 2014
14Eleonore HarmelMrz 10, 2014
13Claus MüllerMrz 10, 2014
12Thomas Dr. FlierlHermann-Henselmann-StiftungMrz 10, 2014
11Noel David NicolausMrz 10, 2014
10Rainer BohneSRLMrz 10, 2014
9Lutz LängertMrz 10, 2014
8Regina LiedtkeMrz 10, 2014
7Anne ScholzMrz 10, 2014
6Jörn GertenbachMrz 10, 2014
5Uschka ThierfelderFrauenbeirat Stadtplanung im Bezirk Mitte von BerlinFrauenbeirat StadtplanungMrz 10, 2014
4René KreichaufArbeitsbereich Urbanistik, TU WienMrz 10, 2014
3Roland BorgwardtDipl.-Ing. Architekt + Energieberater für GebäudeMrz 10, 2014
2Doris FortwengelMrz 10, 2014
1Dr. Verena SichMrz 10, 2014
Dez 192013
 
Radialer Städtebau. Abschied von der autogerechten Stadtregion. (c) DOM publishers

Radialer Städtebau. Abschied von der autogerechten Stadtregion.
(c) DOM publishers

Abschied von der autogerechten Stadtregion

Radialstraßen machen die Großstadt erst zur Großstadt. Sie durchqueren die gesamte Stadtregion – vom Zentrum über die Innenstadt, die innere Peripherie bis in den suburbanen Raum. Sie sind eine einzigartige Bühne großstädtischen Lebens, sie vermitteln Nutzungsvielfalt, Austausch, Begegnung, Mobilität. Für Bewohner wie Besucher prägen sie das Bild einer Großstadt.

Die Radialstraßen entstanden zusammen mit der Großstadtr in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, noch vor der Ankunft des Automobils. Vor allem im dritten Viertel des 20. Jahrhunderts wurden sie durch das Automobil entwertet. Heute stehen wir am Beginn einer Renaissance der Radialstraßen: Eine neue Mobilität und ein neues Verhältnis zum öffentlichen Raum werden diese Straßen nachhaltig verändern.

Das Buch plädiert für einen Radialen Städtebau, für eine (Re-)Urbanisierung der großen Radialstraßen, für einen Abschied von der autogerechten Stadtregion und nimmt dafür Berliner Radialstraßen, sowie internationale Städte in den Blick.

Radialer Städtebau
Abschied von der autogerechten Stadtregion

Harald Bodenschatz, Aljoscha Hofmann, Cordelia Polinna (Hg.)
erschienen bei DOM publishers, 208 Seiten, Oktober 2013
ISBN-13: 978-3869223230

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